Neue Friedrichstraße wird zur Fahrradstraße.

Heute beginnt die Umsetzung des 2019 gefassten Beschlusses, die (Neue) Friedrichstraße in eine Fahrradstraße umzuwandeln. Aus einer Straße, die vorwiegend zum Abstellen von Kraftfahrzeugen genutzt wurde, wird eine lebendige Verbindungsachse für moderne innerstädtische Mobilität. Über die neugeschaffene Fahrradstraße wird die Elberfelder Innnenstadt an die Wuppertaler Nordbahntrasse angebunden. Auch der Hauptbahnhof ist über den Wall autoarm erreichbar. Mit dem Startschuss heute beginnt eine zweiwöchige Markierungsphase, nach dessen Abschluss die Fahrradstraße freigegeben werden kann. Parallel dazu werden die Anwohnenden über die Maßnahmen informiert. Darüber hinaus informiert die Stadt Wuppertal mit einer eigens eingerichteten Webseite über die Maßnahme im Speziellen und Fahrradstraßen im Allgemeinen. Letzteres ist sicherlich auch für die Anwohner der anderen Fahrradstraße in Wuppertal, der Luisenstraße, interessant. Die Webseite findet ihr hier.

Friedrichstraße im April in beide Richtungen befahrbar

Nach den Osterferien kann der mittlere Abschnitt der Radachse Elberfelder Innenstadt – Nordbahntrasse endlich genutzt werden. Radfahrende können dann von der Karlstraße über die Friedrichstraße, den Neumarkt und den Wall viele Ziele in der Elberfelder Innenstadt erreichen. Vom südlichen Ende des Walls ist es möglich in Richtung Hauptbahnhof und Südstadt weiterzufahren. Besonders wichtig wird diese Verbindung im Sommer 2022, wenn die Kanalarbeiten in der Friedrichstraße abgeschlossen sind. Dann wird die Friedrichstraße zur Fahrradstraße und verbindet die Nordbahntrasse mit der Elberfelder Innenstadt.

(Neue) Friedrichstraße: Fahrradstraße kommt.

Die (Neue) Friedrichstraße soll in eine Fahrradstraße umgewandelt werden. Das beschloss die BV Elberfeld auf ihrer gestrigen Sitzung. Im Zuge der Sanierung der Straßen wird der Straßenraum in dieser Straße neu aufgeteilt, Einbahnstraßen umgekehrt und entsprechende Bodenmarkierungen aufgetragen. Perspektivisch kann diese wichtige Achse noch über den Karlsplatz, Neumarkt und Wall bis zum Wuppertaler Hauptbahnhof verlängert werden. Einen entsprechenden Antrag der Grünen auf Prüfung eine möglichen Freigabe des Walls ist ebenfalls gestern beschlossen worden. Wie das Ganze am Ende aussehen soll, könnt ihr hier auf den Lageplänen auf den Seiten der Stadt nachlesen.

Kommt das Radhaus am Hauptbahnhof?

Aktuell sieht es nicht so aus. Nach den erfolglosen Ausschreibungen und den sich wechselnden Mehrheiten im Rat steht das gesamte Projekt (scheinbar) wieder zu Disposition.

Schon von Beginn der Planungen an, hatte ich gegenüber der Stadt die Haltung vertreten, dass ein Radhaus an den Bahnhöfen Oberbarmen oder Vohwinkel sinnvoller wäre als am Hauptbahnhof. Schon jetzt gibt es den meisten Bedarf nach (sicheren) Abstellanlagen an den Bahnhöfen, die unmittelbar an der Nordbahntrasse liegen.

Von Politik und Verwaltung war damals nur ein Radhaus am Standort Döppersberg vorstellbar. Von daher empfinde ich es nun als Chance das Thema wieder aufzugreifen. Als sehr positiv empfinde ich den Vorschlag von Oberbürgermeister Andreas Mucke, im Parkhaus Döppersberg Abstellmöglichkeiten zu schaffen und von dort aus direkt in die Mall zu gehen und zu wissen, dass das Fahrrad in einem bewachten Bereich abgestellt wurde. 

Die finanziellen Mittel sollen, da stimme ich der Initiative der CDU-Ratsfraktion Wuppertal und Bündnis 90/Die Grünen Wuppertal zu, für die Schaffung von Radabstellanlagen an den anderen Bahnhöfen mit RE-Anbindung genutzt werden. Diese sollten dann aus einem öffentlichen Teil und einem geschlossenen Bereich mit Zugangsberechtigung bestehen. Ähnlich wie in diesem Beispiel aus dem Münsterland.

B7: Mündliche Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht

Gestern fand die mündliche Verhandlung gegen das Fahrbahnverbot auf der B7 vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht statt. Gegen das Fahrbahnverbot hatte Radfahrer und IG Fahrradstadt Mitglied Ulrich Schmidt geklagt. Die mündliche Verhandlung gestern endete ergebnislos. Das Urteil wird dem Kläger und der Beklagten voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Wochen zugestellt. Ich war, gemeinsam mit einigen weiteren Besuchern, vor Ort und habe nach der Verhandlung mit Ulrich Schmidt gesprochen.

Worum geht es genau? 
Auf der B7, in Fahrrichtung Westen ist zwischen Ohligsmühle und Sophienstraße, ist seit Mitte 2015 die Durchfahrt für Radfahrer verboten. Die Stadt Wuppertal begründet dieses Verbot mit einer örtlichen Gefahrenlage, die damals an dieser Stelle bestand. Dagegen hat Ulrich Schmidt geklagt. Außerdem richtete sich eine zweite Klage gegen die verwehrte Öffnung der Busspur.

Medienspiegel:
Radfahrer zieht gegen die Stadt vor Gericht (WZ Wuppertal)
B7 besser als Aue (WZ Wuppertal)
Radfahraktivisten gespannt auf Urteil (WZ Wuppertal)
B7 verboten! Radfahrer zieht vor Gericht (WDR Wuppertal)

Willy-Brandt-Platz: „Radfahrer frei“ nachgerüstet

Ende letzter Woche war ich etwas irritiert. Bei der Neubeschilderung der Friedrichstraße wurde die Zufahrt zum Willy-Brandt-Platz als Fussgängerzone ohne Radverkehrsfreigabe beschildert. Eine kurze Rücksprache mit der Stadt ergab: Die fehlerhafte Beschilderung war ein Versehen. Inzwischen ist die richtige Beschilderung nachgerüstet worden. Das Befahren (in Schrittgeschwindigkeit) des Willy-Brandt-Platzes aus Richtung Friedrichstraße ist nun wieder „legal“ möglich.

WZ-Ortstermin: Radfahren in Elberfeld

Bereits vor zwei Wochen war ich, zusammen mit Vertretern der Stadt und dem ADFC, mit der Westdeutschen Zeitung unterwegs in Wuppertal-Elberfeld. Zusammen sind wir die Hauptrouten in Elberfeld abgefahren und haben über die Radinfrastruktur und ihre Verbesserungsmöglichkeiten gesprochen. Am vergangen Freitag war das Resultat in der Printausgabe zu lesen. Die beiden Artikel sind auch online verfügbar:

Radeln in der City: „Es wird immer besser“
Ein Radhaus am Döppersberg? „Dafür fehlt die Infrastruktur“

Mit dem Nordbahn-Express zur Trasseneröffnung

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Am Freitag, den 19. Dezember wird endlich die Wuppertaler Nordbahntrasse eröffnet. Bis auf die Brücke in Bracken, wird die gesamte Strecke zwischen dem Bahnhof Schee und dem Gewerbegebiet Vohrang benutzbar sein. Um dieses ausgiebig zu feiern, sind zahlreiche Aktivitäten auf der neu eröffneten Nordbahntrasse geplant:

Trassen-Express
Für alle diejenigen, die mit dem Rad zur Trasseneröffung fahren wollen, hat die IG Fahrradstadt Wuppertal einen Trassen-Express ins Leben gerufen. Die Idee: Mit möglichst vielen Menschen gemeinsam zur Trasseneröffnung fahren. Um 12:45 startet der Express am Bahnhof Vohwinkel, um 13:08 Uhr erreicht er den Bahnhof Ottenbruch. Es folgen Bahnhof Mirke (13:18 Uhr), Bahnhof Loh (13:29 Uhr) und der Bahnhof Heubruch (13:38 Uhr). Die Ankunft in Wichlinghausen ist für 13:45 geplant. Die Geschwindigkeit soll bei ca. 12 km/h liegen. Auch eine Laufgruppe hat sich angemeldet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen sich an den verschiedenen Bahnhöfen anzuschließen. Alle Stationen und Zeiten gibt es auch auf der Seite der IG Fahrradstadt Wuppertal. (Facebook-Event)

Bahnhof Wichlinghausen
12:00 Uhr – Ökumenischer Gottesdienst auf dem Bahnsteig des Wichlinghauser Bahnhofs
13:00 Uhr – Baumpflanzaktion mit Moscheegemeinden auf dem Gelände der Wichernkapelle.
14:00 Uhr – Offizielle Einweihung der Nordbahntrasse
Im Anschluss veranstaltet die WuppertalBewegung eine gemeinsame Fahrradtour entlang der Trasse. Weitere Informationen gibt es auf den Seiten der WuppertalBewegung und der Stadt Wuppertal. (Facebook-Event)

Eröffnungsparty am Mirker Bahnhof 
Nach der offiziellen Eröffnung geht es ab 15:30 Uhr  in der Utopiastadt im Mirker Bahnhof weiter. Das Team des Hutmachers schenkt auf dem Bahnsteig kostenlos Tee aus, außerdem können weitere Getränke dort gekauft werden. Auf dem Bahnsteig ist ein Lagerfeuer geplant. Ab 18:00 Uhr soll die durchgängig befahrbare Trasse in der Hebebühne (unterhalb des Mirker Bahnhofs) gefeiert werden. Neben Musik werden dort auch meine Videos auf einer Leinwand gezeigt. (Facebook-Event)

Weitere Aktivitäten
Eine Gruppe aus Dortmund reist mit dem Zug zum Trassen-Express an. Treffpunkt am Dortmunder HBF ist um 10:45 Uhr. Die Rückfahrt nach Dortmund (durch den Scheetunnel) ab Wichlinghausen ist für 14:30 Uhr geplant. Weitere Informationen gibt’s bei Facebook.

Was vergessen? – Weitere Termine einfach an termine(at)talradler.de melden.

 

Neues vom Rad/Fussweg am Arrenberg

wupper
Im Dezember 2012 habe ich von einem geplanten Rad/Fussweg am Wupperufer berichtet. Zwischen der Moritzstraße und dem Robert-Daum-Platz wurde damals bereits ein Teil eines neuen Weges angelegt, der den Arrenberg mit der Schwebebahnhaltestelle verbinden soll. In den letzten Tagen entstand nun ein weiterer Teil dieses Weges auf dem Gelände der GEFA Bank. Da der Weg hier über die Stützmauern an der Wupper führt ist dieser Abschnitt nicht so komfortabel wie der Teil am ProCar-Gelände, laut Stadt ist er aber breit genug für Radfahrer und Fussgänger. Wann der Weg freigegeben wird ist noch nicht bekannt. So wie es aktuell aber aussieht, kann es nicht mehr lange dauern. (Danke an Michael für den Hinweis!)