Alle Artikel mit dem Schlagwort “Infrastruktur

Tunnel Schee über den Jahreswechsel gesperrt – Bitte Umleitung nutzen

Wie die Stadt Wuppertal mitteilt, wird der Tunnel Schee zum Schutz dort lebender, geschützter Fledermaus-Populationen vorübergehend gesperrt. Ziel der Maßnahme ist es, empfindliche Störungen der Tiere zu vermeiden.

Die Sperrung erfolgt – wie bereits in den vergangenen Jahren – rund um den Jahreswechsel und wird von der Wichernhaus Wuppertal gGmbH übernommen. Der Tunnel ist von Dienstag, 30. Dezember, 14 Uhr, bis Freitag, 2. Januar, 9 Uhr, nicht passierbar.

Die Stadt Wuppertal bittet ausdrücklich darum, in diesem Zeitraum die ausgeschilderte Umleitung zu nutzen und den Tunnel zu umfahren.

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Neuer Taster an der Friedrichstraße / Karlstraße

Gute Nachrichten für alle, die regelmäßig zwischen der Nordbahntrasse und der Elberfelder Innenstadt unterwegs sind: An der Kreuzung Friedrichstraße / Karlstraße wurde jetzt ein neuer Taster installiert. Damit lässt sich die Ampel künftig direkt per Knopfdruck anfordern – ein kleines, aber feines Detail, das die Verbindung deutlich komfortabler und flüssiger macht.

Gerade für Radfahrende, die von der Trasse in Richtung Innenstadt unterwegs sind, verbessert sich damit die Querungsmöglichkeit spürbar. Wieder ein Schritt hin zu einem durchgängigeren und fahrradfreundlicheren Wuppertal.

Photo: Stadt Wuppertal

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Neue Radabbiegespur an der Briller Straße jetzt freigegeben 

Was lange beschlossen war, ist nun endlich umgesetzt: Die neue Radverkehrsführung an der Kreuzung Briller Straße / Platzhoffstraße ist seit Kurzem freigegeben. Innerhalb von nur knapp drei Wochen Bauzeit wurde hier eine deutlich sicherere und komfortablere Verbindung geschaffen – ein Projekt, das bereits im Februar 2023 vom Verkehrsausschuss der Stadt Wuppertal beschlossen wurde. Umso größer die Freude über die jetzige Umsetzung, die ich am vergangenen Freitag als einer der Ersten testen konnte.

Auslöser waren zwei Bürgeranregungen, die auf die bislang unübersichtliche und teils gefährliche Abbiegesituation aufmerksam gemacht hatten. Die Stadt griff das Anliegen auf – zurecht, denn die Briller Straße und die Platzhoffstraße sind im Radverkehrskonzept als Hauptstrecken ausgewiesen. Sie verbinden das Luisenviertel und die Elberfelder Innenstadt mit der Nordbahntrasse – eine zentrale Verbindung im Wuppertaler Radnetz.

Konkret wurde das bisherige Linksabbiegeverbot von der Briller Straße (aus Richtung Robert-Daum-Platz kommend) aufgehoben – eine Regelung, die ohnehin oft ignoriert wurde, da sie missverständlich beschildert war. Dafür entstand ein neuer Abbiegestreifen für den Radverkehr, der auf einer bestehenden Sperrfläche markiert wurde. Auf der Platzhoffstraße wurden zwei Poller versetzt, um eine kleine Fahrradtasche mit Aufstellfläche sowie eine Einbiegespurfür Radfahrende aus der Briller Straße zu schaffen – getrennt durch eine Leitsäule. Ein Pkw-Parkplatz fiel dafür weg, zwei KRAD-Stellplätze kamen an der Ecke Platzhoffstraße / Sadowastraße hinzu.

Neu hinzugekommen ist außerdem eine Querungshilfe über die Briller Straße, die das Überqueren für Fußgängerinnen und Fußgänger deutlich erleichtert – besonders für diejenigen, die zwischen Luisenviertel und Briller Viertel unterwegs sind.

Der Runde Tisch Radverkehr, dem ich angehöre, hatte das Konzept bereits begrüßt – nun ist es Realität.

Mein Fazit: Ein kleines, aber wichtiges Stück besserer Infrastruktur – für Rad- und Fußverkehr gleichermaßen. Nur schade: Eine sichere Abbiegemöglichkeit in die Luisenstraße fehlt weiterhin.

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Tunnel Schee über Allerheiligen gesperrt

Wie schon in den vergangenen Jahren wird der Tunnel Schee auch in diesem Jahr wieder geschlossen: von Donnerstag, 30. Oktober 2025, 7:00 Uhr, bis Montag, 3. November 2025, 8:00 Uhr. Das teilt die Stadt Wuppertal mit.

Grund für die Sperrung sind Wartungsarbeiten sowie Auflagen der Bezirksregierung Düsseldorf zum Artenschutz der Fledermäuse rund um Halloween.

Die Städte Wuppertal und Sprockhövel bitten Radfahrende und Fußgänger*innen, während der Sperrzeit die ausgeschilderte Umleitung über die Straßen Holtkamp und Frielinghausen zu nutzen.

Der Tunnel Schee, der im Nordosten der Stadt die Wuppertaler Nordbahntrasse mit der Sprockhöveler Glückauf-Trasse verbindet, wird gemäß den Auflagen der Bezirksregierung Düsseldorf – wie in den Jahren zuvor – zum Schutz der dort überwinternden Fledermäuse über Allerheiligen und Silvester geschlossen.

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Mehr Sicherheit für Rad und Fuß: Umbau an Briller Straße startet im Oktober

An der Kreuzung Briller Straße / Platzhoffstraße passiert endlich was! Schon lange haben wir als Fahrradstadt Wuppertal auf die Abbiegesituation für Radfahrende hingewiesen – und die Stadt hat zugehört. Kein Wunder: Die Strecke ist eine wichtige Achse im Wuppertaler Radverkehrsnetz und verbindet über das Luisenviertel die Elberfelder Innenstadt mit der Nordbahntrasse.

Wer hier schon mal unterwegs war, weiß: So richtig angenehm ist das Abbiegen derzeit nicht. Von der Briller Straße in die Platzhoffstraße – vor allem aus Richtung Robert-Daum-Platz kommend – braucht man Mut, Übersicht und manchmal auch ein bisschen Glück. Auch der Weg in die Gegenrichtung fühlt sich eher nach Improvisation als nach durchdachter Verkehrsführung an.

Das soll sich bald ändern: Ab dem 13. Oktober 2025 starten die Bauarbeiten, die rund zwei Wochen dauern sollen. Geplant ist ein eigener, markierter Linksabbiegestreifen für den Radverkehr auf der Briller Straße. In der Platzhoffstraße wird zusätzlich eine Fahrradtasche mit Aufstellfläche angelegt und eine separate Einbiegespurmarkiert – getrennt durch eine Leitsäule. Damit’s passt, muss ein Autoparkplatz weichen, aber dafür entstehen zwei neue Motorradstellplätze an der Ecke Platzhoffstraße / Sadowastraße.

Und nicht nur Radfahrende profitieren: Im Zuge der Arbeiten entsteht auch ein neuer Fußgängerüberweg, der die Querung sicherer und komfortabler macht.

Das Konzept wurde bereits im Runden Tisch Radverkehr vorgestellt und dort ausdrücklich begrüßt. Mit dem Umbau schafft die Stadt endlich eine Lösung, die mehr Sicherheit, Übersicht und Komfort bringt – für alle, die sich aktiv durch Wuppertal bewegen.

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Bürger*innenbudget: Die Fahrradprojekte

In Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsstiftung für Wuppertal, der BARMER und KNIPEX stellt die Stadt Wuppertal in diesem Jahr 210.000 € für gemeinwohlorientierte Bürgerideen bereit. Alle Wuppertaler*innen können Vorschläge einreichen und in mehreren Abstimmungsrunden über ihre Favoriten entscheiden. Die Gewinnerideen werden in den städtischen Haushalt aufgenommen und ab 2026 umgesetzt.

Noch bis zum 18.09. stehen die TOP 30 Projekte zur Wahl. Darunter sind auch einige Fahrradprojekte, die – wenn sie realisiert werden – das Radfahren in Wuppertal verbessern. Die Abstimmung ist einfach: Registrieren, auf der Projektseite nach unten scrollen und den Daumen hoch anklicken. Mit eurer Stimme können die Projekte Wirklichkeit werden. Hier findet ihr alle Projekte mit Kurzbeschreibung:

FaFahrradgarage für den Ölberg – Zimmerstrasse
Der Verein Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V. / Mobiler Ölberg plant 2026 in der Zimmerstraße 47 eine Fahrradgarage für 30 E-Bikes und Lastenräder inkl. Radabstellanlage und White-Label-Box. Genehmigungen und 10.000 € GFG-Mittel liegen vor, Erfahrungen bestehen durch frühere Projekte. Der Standort ist zentral, mit ÖPNV-Anbindung und hoher Nachfrage (25 Wartelistenplätze, 6 für Lastenräder). Gesamtkosten: 65.000 €, Eigenmittel, Darlehn und Zuschüsse decken 25.000 €, benötigt werden noch 40.000 €. Umsetzung: Sommer 2026, Eröffnung bis 01.09.2026. Die Stadt soll wie bisher begleiten und ins Parkraumkonzept integrieren. 
Hier geht es zum Projekt.

4 Fahrradreparaturstationen für die Sambatrasse und die Nordbahntrasse
Die Sambatrasse ist ein beliebter Freizeitort in Cronenberg, der durch eine Fahrradreparaturstation deutlich aufgewertet werden soll. Die Stationen sind rund um die Uhr nutzbar, direkt an der Trasse gelegen und bieten Mehrwert für Radfahrende wie auch Fußgänger:innen. Geplant sind zwei Stationen à 2.400 € (gesamt 4.800 € brutto, ohne Montage). Die Stadt soll Standort und Montage organisieren, idealerweise überdacht und auf festem Untergrund. Die Initiative begleitet die Standortsuche. Umsetzung: wenige Tage Aufwand. Budget: 24.000 €
Hier geht es zum Projekt.

Radeln für alle: Stadtweite kostenfreie Spazierfahrten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen
Der Verein Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V. bietet seit 2024 kostenfreie Rikschafahrten für mobilitätseingeschränkte Menschen an. Die elektrounterstützten Rikschas schaffen Teilhabe, Begegnung und Lebensfreude, getragen von einem stetig wachsenden Team ehrenamtlicher Fahrer*innen. Nach ersten Standorten in Ostersbaum, Wichlinghausen und Cronenberg soll das Angebot stadtweit ausgebaut werden. Dafür werden 44.000 € benötigt – für Koordinationsstellen und eine passende Buchungssoftware. Ziel ist eine dezentrale Verankerung in vielen Quartieren, um mehr Menschen Teilhabe, Mobilität und soziale Nähe zu ermöglichen.
Hier geht es zum Projekt.

Vielen Dank an Peer für die Anregung.

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Neuer Radweg am Unterdörnen: Kurzer Abschnitt, große Wirkung

Manchmal sind es nur wenige Meter Asphalt, die einen entscheidenden Unterschied machen. Genau das ist jetzt am Unterdörnen in Wuppertal geschehen: Vor dem Finanzamt in Barmen wurde endlich ein neuer Radweg eingerichtet – und damit ein wichtiger Lückenschluss zwischen Elberfeld und Barmen vollzogen.

Viele Jahre haben Radfahrende darauf gewartet, nun ist es soweit. Wer bisher auf dieser Strecke in Richtung Barmen unterwegs war, musste ab Dörner Brücke Umwege fahren oder auf die vielbefahrene B7 ausweichen. Mit dem neuen Radweg ist die Verbindung nicht nur deutlich sicherer, sondern auch komfortabler geworden.

Der Abschnitt selbst mag zwar kurz sein, seine Bedeutung reicht jedoch weit über die paar Meter hinaus. Denn er fügt sich in das wachsende Netz der Radinfrastruktur in Wuppertal ein und erleichtert den Alltag aller, die regelmäßig zwischen den beiden Stadtteilen pendeln.

Mein Fazit: Ein kleiner, aber entscheidender Schritt für mehr Radfreundlichkeit in unserer Stadt. Hoffentlich ist dieser Lückenschluss ein Signal für viele weitere Verbesserungen in naher Zukunft.

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L74: Abschnitt Kohlfurth – Müngstener Brücke saniert

Anfang Juni hatte ich hier im Blog bereits angekündigt, dass auf dem stark frequentierten Radweg zwischen der Kohlfurth und der Müngstener Brücke Bauarbeiten anstehen. Am vergangenen Samstag habe ich mir nun selbst ein Bild vom Ergebnis gemacht – und kann sagen: Die Sanierung hat sich wirklich gelohnt.

Der Radweg, der zuvor über Jahrzehnte hinweg unverändert aus großformatigen Betonplatten bestand, wurde nun vollständig asphaltiert. Die Platten hatten im Laufe der Jahre ihre Tücken entwickelt: Unebenheiten, Spalten und kleine Kanten machten das Fahren oft holprig und zwangen zu besonderer Aufmerksamkeit – gerade bei Nässe oder mit schmalen Reifen. All das gehört nun der Vergangenheit an. Der neue Asphaltbelag sorgt für ein gleichmäßiges, leises und leichtgängiges Fahrgefühl, bei dem das Rad fast von allein rollt. Für Pendlerinnen und Pendler, aber auch für Ausflugsradler ist das ein spürbarer Komfortgewinn.

An der Breite des Weges hat sich zwar nichts geändert – besonders an Wochenenden, wenn viele zu Menschen unterwegs sind, ist weiterhin Rücksicht angesagt. Auch die Brücken im Verlauf des Radwegs besitzen noch den alten Untergrund, vermutlich um die Bausubstanz zu schonen. Dennoch wirkt der gesamte Abschnitt nun deutlich moderner und einladender und ist kein Vergleich mit der Oberfläche, mit der wir Jahrzehnte zu kämpfen hatten.

Besonders erfreulich: Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen. In einem zweiten Bauabschnitt wird auch die Strecke zwischen der Kohlfurth und dem Parkplatz Burgholz asphaltiert. Damit entstünde ein durchgängig glatter, komfortabler Radweg entlang der L74, der die Region noch besser vernetzt.

Mein Fazit: Ihr merkt schon: Ich bin begeistert! Zum ersten Mal macht die Benutzung dieser wichtigen Verbindung wirklich Spaß. In Kombination mit der Fahrradstraße Rutenbecker Weg ist eine durchgehend komfortable und weitgehend sichere Route entstanden – vom Wuppertaler Stadtgebiet bis hin zur Müngstener Brücke, der „Weltkulturerbeanwärterin“. Für Alltagsradverkehr und Freizeittouren gleichermaßen ein echter Gewinn.

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Radweg an der L74 ab heute gesperrt

Radfahrende zwischen Solingen und Wuppertal müssen sich auf Einschränkungen einstellen: Der Landesbetrieb Straßen.NRW beginnt endlich mit der Sanierung des beliebten Radwegs entlang der L74 zwischen Müngsten und Kohlfurth. Ziel der Maßnahme ist es, die Streckenqualität für den Freizeitverkehr zu verbessern und langfristig zu sichern. Schon am vergangenen Mittwoch wurde die Umleitungsbeschilderung eingerichtet. Ab heute (2. Juni 2025), erfolgte dann die Sperrung des Radwegs auf dem genannten Abschnitt. Umleitungen über Solinger Stadtgebiet sind ausgeschildert und durch Informationstafeln in Müngsten und Kohlfurth ausgewiesen.

Baumaßnahmen auch entlang der L74 und L427
Da der Arbeitsbereich an einigen Stellen nur schwer zugänglich ist, werden Zufahrten zum Radweg direkt von der L74 aus geschaffen. Dies führt ab Dienstag, dem 3. Juni, tagsüber zu temporären Fahrbahnverengungen auf eine Spur. Die Geschwindigkeit auf diesen Abschnitten wird auf 50 km/h reduziert, Ampelanlagen regeln den Verkehr.

Zusätzlich finden an der L427 (Kohlfurther Straße) unterhalb der L74 sowie am Jacobsberg weitere Ausbesserungsarbeiten an den Geh- und Radwegen statt.

Fertigstellung rechtzeitig zu den Sommerferien geplant
Die Bauarbeiten sollen bis zum Beginn der Sommerferien abgeschlossen sein. In einem späteren Bauabschnitt wird zudem der Radweg zwischen Kohlfurth und dem Parkplatz Burgholz saniert. Dieser zweite Teil der Maßnahme ist aufgrund der hohen Bedeutung für den Freizeitverkehr erst nach den Sommerferien vorgesehen.

Mein Fazit: Radfahrende sollten sich für die kommenden Wochen auf Umwege und temporäre Einschränkungen einstellen – aber es lohnt sich: Die Sanierung verspricht langfristig bessere Bedingungen auf einer wichtigen Freizeitstrecke im Bergischen Land.

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Nordbahntrasse zwischen Bracken und Scheetunnel gesperrt

Wie die Stadt Wuppertal mitteilt, muss die Nordbahntrasse im Bereich vom Zugang Bracken bis zum Tunnel Schee bis auf Weiteres gesperrt werden. Grund dafür sind mehrere umgestürzte Bäume. Wie lange die Sperrung andauern wird, lässt sich derzeit nicht abschätzen.

Update 20. Januar 2025: Die Sperrung der Nordbahntrasse zwischen Bracken und Tunnel Schee ist wieder aufgehoben.

Archivfoto von Januar 2017

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