Alle Artikel mit dem Schlagwort “Nordbahntrasse

Neuer Taster an der Friedrichstraße / Karlstraße

Gute Nachrichten für alle, die regelmäßig zwischen der Nordbahntrasse und der Elberfelder Innenstadt unterwegs sind: An der Kreuzung Friedrichstraße / Karlstraße wurde jetzt ein neuer Taster installiert. Damit lässt sich die Ampel künftig direkt per Knopfdruck anfordern – ein kleines, aber feines Detail, das die Verbindung deutlich komfortabler und flüssiger macht.

Gerade für Radfahrende, die von der Trasse in Richtung Innenstadt unterwegs sind, verbessert sich damit die Querungsmöglichkeit spürbar. Wieder ein Schritt hin zu einem durchgängigeren und fahrradfreundlicheren Wuppertal.

Photo: Stadt Wuppertal

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Neue Radabbiegespur an der Briller Straße jetzt freigegeben 

Was lange beschlossen war, ist nun endlich umgesetzt: Die neue Radverkehrsführung an der Kreuzung Briller Straße / Platzhoffstraße ist seit Kurzem freigegeben. Innerhalb von nur knapp drei Wochen Bauzeit wurde hier eine deutlich sicherere und komfortablere Verbindung geschaffen – ein Projekt, das bereits im Februar 2023 vom Verkehrsausschuss der Stadt Wuppertal beschlossen wurde. Umso größer die Freude über die jetzige Umsetzung, die ich am vergangenen Freitag als einer der Ersten testen konnte.

Auslöser waren zwei Bürgeranregungen, die auf die bislang unübersichtliche und teils gefährliche Abbiegesituation aufmerksam gemacht hatten. Die Stadt griff das Anliegen auf – zurecht, denn die Briller Straße und die Platzhoffstraße sind im Radverkehrskonzept als Hauptstrecken ausgewiesen. Sie verbinden das Luisenviertel und die Elberfelder Innenstadt mit der Nordbahntrasse – eine zentrale Verbindung im Wuppertaler Radnetz.

Konkret wurde das bisherige Linksabbiegeverbot von der Briller Straße (aus Richtung Robert-Daum-Platz kommend) aufgehoben – eine Regelung, die ohnehin oft ignoriert wurde, da sie missverständlich beschildert war. Dafür entstand ein neuer Abbiegestreifen für den Radverkehr, der auf einer bestehenden Sperrfläche markiert wurde. Auf der Platzhoffstraße wurden zwei Poller versetzt, um eine kleine Fahrradtasche mit Aufstellfläche sowie eine Einbiegespurfür Radfahrende aus der Briller Straße zu schaffen – getrennt durch eine Leitsäule. Ein Pkw-Parkplatz fiel dafür weg, zwei KRAD-Stellplätze kamen an der Ecke Platzhoffstraße / Sadowastraße hinzu.

Neu hinzugekommen ist außerdem eine Querungshilfe über die Briller Straße, die das Überqueren für Fußgängerinnen und Fußgänger deutlich erleichtert – besonders für diejenigen, die zwischen Luisenviertel und Briller Viertel unterwegs sind.

Der Runde Tisch Radverkehr, dem ich angehöre, hatte das Konzept bereits begrüßt – nun ist es Realität.

Mein Fazit: Ein kleines, aber wichtiges Stück besserer Infrastruktur – für Rad- und Fußverkehr gleichermaßen. Nur schade: Eine sichere Abbiegemöglichkeit in die Luisenstraße fehlt weiterhin.

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Tunnel Schee über Allerheiligen gesperrt

Wie schon in den vergangenen Jahren wird der Tunnel Schee auch in diesem Jahr wieder geschlossen: von Donnerstag, 30. Oktober 2025, 7:00 Uhr, bis Montag, 3. November 2025, 8:00 Uhr. Das teilt die Stadt Wuppertal mit.

Grund für die Sperrung sind Wartungsarbeiten sowie Auflagen der Bezirksregierung Düsseldorf zum Artenschutz der Fledermäuse rund um Halloween.

Die Städte Wuppertal und Sprockhövel bitten Radfahrende und Fußgänger*innen, während der Sperrzeit die ausgeschilderte Umleitung über die Straßen Holtkamp und Frielinghausen zu nutzen.

Der Tunnel Schee, der im Nordosten der Stadt die Wuppertaler Nordbahntrasse mit der Sprockhöveler Glückauf-Trasse verbindet, wird gemäß den Auflagen der Bezirksregierung Düsseldorf – wie in den Jahren zuvor – zum Schutz der dort überwinternden Fledermäuse über Allerheiligen und Silvester geschlossen.

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Nordbahntrasse zwischen Bracken und Scheetunnel gesperrt

Wie die Stadt Wuppertal mitteilt, muss die Nordbahntrasse im Bereich vom Zugang Bracken bis zum Tunnel Schee bis auf Weiteres gesperrt werden. Grund dafür sind mehrere umgestürzte Bäume. Wie lange die Sperrung andauern wird, lässt sich derzeit nicht abschätzen.

Update 20. Januar 2025: Die Sperrung der Nordbahntrasse zwischen Bracken und Tunnel Schee ist wieder aufgehoben.

Archivfoto von Januar 2017

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Tunnel Schee über Silvester geschlossen

Auch in diesem Jahr bleibt der Tunnel Schee über den Jahreswechsel geschlossen. Wie die Stadt Wuppertal mitteilt, wird die Sperrung der Tunnelanlage vom 30. Dezember 2024 ab ca. 14 Uhr bis Montag, den 2. Januar 2025, gegen 9 Uhr andauern.

Die Städte Wuppertal und Sprockhövel bitten Radfahrende und Fußgänger:innen, während der Sperrzeiten die ausgeschilderte Umleitungsstrecke über die Straßen Holtkamp – Frielinghausen zu nutzen.

Der Tunnel Schee, der im Nordosten der Stadt die Wuppertaler Nordbahntrasse mit der Sprockhöveler Glückauf-Trasse verbindet, wird gemäß den Auflagen der Bezirksregierung Düsseldorf – wie in den Jahren zuvor – zum Schutz der dort überwinternden Fledermäuse über Silvester geschlossen.

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Happy Birthday, Nordbahntrasse!

Heute vor zehn Jahren wurde die Wuppertaler Nordbahntrasse feierlich eröffnet. Damals luden wir zum ersten TrassenExpress anlässlich der Eröffnungsfeier ein. Trotz Dauerregen und Temperaturen um den Gefrierpunkt schlossen sich rund 100 Radfahrende der Eröffnungsfahrt an. Heute ist die Wuppertaler Nordbahntrasse einer der wichtigsten Verkehrswege der Stadt und das Rückgrat des Radwegenetzes. Über die Nordbahntrasse sind Wohngebiete, Einkaufsmöglichkeiten, Krankenhäuser, Arbeitsstätten sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen erreichbar. Über das Radwegenetz sind auch die Innenstädte von Barmen und Elberfeld über die Nordbahntrasse verbunden.

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Tunnel Schee über Halloween gesperrt

Wie bereits in den vergangenen Jahren auch, wird der Tunnel Schee in diesem Jahr von Mittwoch, dem 30. Oktober 2024 ab 7:00 Uhr, bis zum Samstag, dem 02. November, 7:00 Uhr, geschlossen. Das teilt die Stadt Wuppertal mit.

Gründe hierfür sind Wartungsarbeiten und die von der Bezirksregierung Düsseldorf erteilten Auflagen zum Artenschutz der Fledermäuse an Halloween.

Die Städte Wuppertal und Sprockhövel bitten Radfahrende und zu Fuss Gehende während der Sperrzeiten die ausgeschilderte Umleitungsstrecke über die Straßen Holtkamp – Frielinghausen zu nutzen.

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Luhnsstraße wird Fahrradstraße

Wuppertal ist um eine Fahrradstraße reicher: Zurzeit wird die Luhnsstraße im Bereich des Bergischen Plateaus von einer Straße in einer 30er-Zone in eine Fahrradstraße umgewandelt. Im Zuge dessen wird die Fahrradstraße auch bevorrechtigt. 

Bisher mussten sich Radfahrende und zu Fuss Gehende zwischen der Luhnsstraße und der Dr.-Kurt-Herberts-Straße einen schmalen freigegebenen Fussweg teilen, was für alle Beteiligten unangenehm war und oft zu Konflikten führte. Dieser Bereich wird nun um einen Radweg ergänzt. Der Fussweg bleibt nach Fertigstellung den zu Fuss Gehen vorbehalten. Eine deutliche Verbesserung. Von diesem neuen, wenige Meter langen Radweg durch den Grünstreifen aus in Richtung Osten, wird die Luhnsstraße nun zur Fahrradstraße umgewandelt. Der Radweg und die Fahrradstraße werden dann gegenüber den umliegenden Straßen bevorrechtigt. Die Nebenstraßen müssen hier Vorfahrt achten und auch das Parken wird neu geordnet. Bisher galt hier rechts vor links. Auf der Höhe des Parkplatzes kurz vor der Weiherstraße endet die Fahrradstraße. 

Ich freue mich, dass die Verwaltung unseren Vorschlag, den wir zusammen mit dem ADFC Wuppertal / Solingen, am Runden Tisch Radverkehr artikuliert haben, so umgesetzt hat. Jetzt muss der Lückenschluss am Diek endlich vollzogen werden. Mein Verein Fahrradstadt Wuppertal hat hierzu schon vor vielen Jahren einem pragmatischen Vorschlag gemacht, hier kurzfristig die durchgängige Befahrbarkeit der Nordbahntrasse im Bereich „Vor der Beule“ herstellen könnte. 

Genereller Hinweis zum Nordbahntrassenabschnitt Am Diek / Vor der Beule:
Wer den Bereich nur zur Durchfahrt nutzt, also kein Ziel im Bereich Am Diek / Vor der Beule hat, kann über die Schwarzbachtrasse, Gildenstraße, Hildburgstraße, Heinrich-Böll-Straße, Windkukstraße den Bereich über Nebenstraßen umfahren. Die Strecke ist auch als Highlight bei Komoot zu finden.
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1. Juni 2024: Pop-Up-Radweg am Diek

Seit acht Jahren fordert die Fahrradstadt Wuppertal* einen Lückenschluss der Nordbahntrasse im Bereich „Am Diek“ / „Vor der Beule„. Um dieser Forderung Nachdruck zu geben, richtet die Fahrradstadt Wuppertal, gemeinsam mit Fridays for Future Wuppertal, ADFC Wuppertal/Solingen und Mobiles Wuppertal am 1. Juni 2024 von 13:00 bis 18:00 Uhr einen Pop-Up-Radweg ein, um den Abschnitt sicher und angstfrei zu befahren. Kommt vorbei

* Disclaimer: Ich bin Vorstandsmitglied des Vereins Fahrradstadt Wuppertal

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Am Diek: Neue Piktogramme

Auf der Straße „Am Diek“ weisen nun Piktogramme auf Radfahrende auf der Fahrbahn hin. Noch im vergangenen Jahr hatte die Unfallkommission die geänderte Verkehrsführung beschlossen, da die Polizei zwischen 2021 und September 2023 eine Häufung von Unfällen in diesem Bereich festgestellt hatte. Die Konsequenz: Der bislang für Radfahrende frei gegebene Gehweg bleibt in Zukunft ausschließlich zu Fuss Gehenden vorbehalten. Radfahrende und KFZ-Führende werden sich künftig die Straße teilen. In dem betreffenden Bereich ist bereits Tempo 30 eingerichtet. Seit Anfang Februar 2024 wird nun mit Piktogrammen auf die gemeinschaftliche Nutzung hingewiesen.

Die BV-Oberbarmen hält an ihrer Idee, dort eine Brücke zu bauen leider fest, was sicherlich nicht zu einer schnellen Lösung an diese Stelle führen wird. Die Nordbahntrasse wird in diesem Bereich auf Jahre unterbrochen sein und Radfahrende werden auf die Fahrbahn gezwungen. Das Fahren über die Fahrbahn macht aber nur begrenzt Spaß: Meine Erfahrungen sind, dass dort das neue Tempolimit und der gesetzlich vorgeschriebene Seitenabstand von mindestens 1,5 Meter kaum eingehalten werden. Nach wie vor würde ich die Umsetzung unseres pragmatischen Vorschlags wünschen: Bereits im Mai 2016 hat die IG Fahrradstadt Wuppertal einen Aufschlag gemacht, wie diese Unterbrechung der Nordbahntrasse mit einer komfortablen und sicheren Lösung umgestaltet werden kann. Im August des selben Jahres haben wir den damaligen Landesverkehrsminister Michael Groschek, den damaligen Oberbürgermeister Andreas Mucke und die AGFS-Vorsitzende Christine Fuchs von unserem Vorschlag überzeugen können. Auch die Stadt Wuppertal hat sich unserer pragmatischen Lösung anschlossen und einen Vorentwurf ausgearbeitet, der von zuständigen BV abgelehnt wurde.

Mein Tipp: Wer den Bereich nur zur Durchfahrt nutzt, also kein Ziel im Bereich Am Diek / Vor der Beule hat, kann über die Schwarzbachtrasse, Gildenstraße, Hildburgstraße, Heinrich-Böll-Straße, Windkukstraße den Bereich über Nebenstraßen umfahren. Die Strecke ist auch als Highlight bei Komoot zu finden.

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