Vorfahrt am Wibbelrather Weg

Bereits im Mai wurde am Wibbelrather Weg die Vorfahrtssituation für Radfahrende geändert. Die Verbindungsstrecke von der Nordbahntrasse zur Korkenziehertrasse ist nun vorfahrtsberechtigt. Vorausgegangen war ein Streit zwischen den Städten Haan und Wuppertal über die Verkehrsgefährdung der Radfahrenden im Kreuzungsbereich, in dem Stadt Haan beschloss die Straße zu sperren. Die nun umgesetzte Lösung ist ein Kompromiss zwischen beiden Kommunen.

Schee-Tunnel nach Unwetter weiterhin geschlossen

Nach dem Unwetter ist der Schee-Tunnel noch immer nicht wieder freigegeben. Nach dem Starkregen musste der Tunnel kurzfristig gesperrt werden, da ein Regenrückhaltebecken durch die Wassermassen zerstört wurde. Wann der Tunnel wieder freigegeben werden kann, ist noch nicht abzusehen. Die Stadt bittet während der Sperrung die bekannte Umleitung über die Straße Holtkamp zu nutzen.

Update 23.07.2021: Der Tunnel soll nächsten Mittwochabend (28.07.21) wieder freigegeben werden.

Update 29.07.2021: Der Tunnel ist wieder freigegeben.

Nordbahntrasse: An der Linderhauser Straße helfen nur Starenkästen

Die Kreuzung von Nordbahntrasse und Linderhauser Straße wird dauerhaft mit einem in beide Richtungen blitzenden Starenkasten überwacht. Das hat die Unfallkommission der Stadt in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen.

Oberbürgermeister Andreas Mucke erklärte dazu: “Ich begrüße die Entscheidung der Unfallkommission, die Sicherheit der Radfahrer und Fußgänger im Kreuzungsbereich der Nordbahntrasse und der Linderhauser Straße durch eine stationäre Geschwindigkeitsüberwachung zu verbessern. Leider wird hier die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Km/h häufig von den Autofahrern deutlich überschritten. Für mehr Aufmerksamkeit wurden vor der Kreuzung bereits Rüttelstreifen, die Tempo 30 – Regelung, „Achtung Radverkehr“-Schilder und ein Blinklicht installiert. Die war aber offensichtlich nicht ausreichend.

Zur Zeit sorgt im Kreuzungsbereich stadtauswärts der Blitzer von der A 46 für angepasstere Geschwindigkeit der Autofahrer. Dieses Gerät wird allerdings nach den Vorgaben der Bezirksregierung demnächst wieder zur Absicherung einer Autobahnbaustelle eingesetzt. Der neue Starenkasten soll in den kommenden Monaten aufgebaut werden.

(Neue) Friedrichstraße: Fahrradstraße kommt.

Die (Neue) Friedrichstraße soll in eine Fahrradstraße umgewandelt werden. Das beschloss die BV Elberfeld auf ihrer gestrigen Sitzung. Im Zuge der Sanierung der Straßen wird der Straßenraum in dieser Straße neu aufgeteilt, Einbahnstraßen umgekehrt und entsprechende Bodenmarkierungen aufgetragen. Perspektivisch kann diese wichtige Achse noch über den Karlsplatz, Neumarkt und Wall bis zum Wuppertaler Hauptbahnhof verlängert werden. Einen entsprechenden Antrag der Grünen auf Prüfung eine möglichen Freigabe des Walls ist ebenfalls gestern beschlossen worden. Wie das Ganze am Ende aussehen soll, könnt ihr hier auf den Lageplänen auf den Seiten der Stadt nachlesen.

Happy Birthday, Nordbahntrasse!

Am 19.12.2018 feiert die Wuppertaler Nordbahntrasse ihren vierten Geburtstag. Obwohl einige Teilstücke der Trasse schon deutlich früher fertiggestellt waren, wurde die durchgängige Befahrbarkeit erst an jenem verregnetem Dezembertag hergestellt. Wir, als Fahrradstadt Wuppertal, haben damals die Eröffnung mit einem über 100 Teilnehmer starken Fahrradkorso zum offiziellen Festakt und einer Eröffungsfeier in der Hebebühne gebührend mit eröffnet.

Eröffnung der Nordbahntrasse - NordbahnExpress
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Seitdem feiern wir jedes Jahr den 19.12. als Geburtstag der Nordbahntrasse, so auch dieses Jahr. Los geht es um 20:00 Uhr in der Hebebühne. Das Facebook-Event dazu findet ihr hier.

Klak-Fahrradkino zu Besuch in Wuppertal

KLAK trifft....#3 das Fienchen in Wuppertal #ChristophGrothe #lastenrad
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Kurzfilme schauen und dabei den Strom für die Vorführung noch selber herstellen. So könnte man das Klak-Fahrradkino kurz beschreiben. In diesem Sommer geht das rollende Fahrradkino auf Tour und hat am Pfingstsonntag in Utopiastadt Halt gemacht. Im Rahmen des Needful Things Designmarkts fand zunächst eine „Fahrrad-Disco“ statt, nach Einbruch der Dunkelheit startete das Filmprogramm u.a. auch mit lokalen Filmen zum Wuppertaler Foodsharing. Auch mein, mit dem Deutschen Fahrradpreis ausgezeichneter, Film über einen Umzug mit Lastenrädern wurde in einer speziellen Schnittfassung aufgeführt. Für jeden Tourstopp macht das Team vom Klak-Fahrradkino einen kurzen Videobeitrag, in dem lokale Initiativen zum Thema Klimaschutz vorgestellt werden. Aus diesem Grund habe ich mich Schirin, Nadja und Christian getroffen und mit ihnen über Fienchen, die Nordbahntrasse und Utopiastadt gesprochen. Schaut doch mal rein!

Nordbahntrasse: Trasse bleibt zwischen Eskesberg und Homanndamm dunkel

Dem einen oder der anderen wird es schon aufgefallen sein: Die Nordbahntrasse ist zur Zeit zwischen dem Eskesberg und dem Trassenende am Homanndamm in den Abendstunden und nachts nicht beleuchtet. Der Grund: Bei Bauarbeiten wurden Stromkabel und Schaltkästen beschädigt, sodass die Trasse auch in der nächsten Zeit nachts dunkel bleibt.

Update: Die Beleuchtung im West-Teil der Nordbahntrasse ist wieder in Betrieb.

Barmen: Neue Radabstellanlage in Trassennähe

In Wuppertal-Barmen steht ab sofort eine neue Radabstellanlage in Trassennähe zur Verfügung. An der Kreuzung Carnaper Straße / Rödiger Straße sind Anfang der Woche fünf Fahrradbügel montiert worden.

Rückblende: Letztes Jahr wurde von der Bezirksvertretung Barmen die Sanierung des Kreuzungsbereichs beschlossen.

„Dort wo im Straßenraum umfangreiche Sperrflächen aufgetragen sind, sollen die angrenzenden Gehwege vergrößert und zusätzlich barrierefreie Querungsmöglichkeiten geschaffen werden.“

Die Sperrflächen, die regelmässig von Fahrzeugen zugeparkt wurden, wurden entfernt und durch großzügige Bürgersteige ersetzt, außerdem wurde die Kreuzung Barrierefrei gestaltet. In diesem Zusammenhang dachte ich mir, dass man in diesem Fall hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen könnte: Durch die Installation von Fahrradbügeln könnte an dieser Stelle nicht nur das Angebot für Radfahrende signifikant verbessern, sondern auch durch die geschickte Positionierung dieser ein Beparken der Gehwege unterbinden. Also habe ich mich, direkt nach der Entscheidung der BV, an die Stadtverwaltung gewandt. Dort hat die Idee schnell anklang gefunden und wurde nun umgesetzt.

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