Alle Artikel mit dem Schlagwort “Wuppertal

Teilstück der Sambatrasse wird saniert

Zwischen dem Kohlen-Meiler Küllenhahn und der Kaisereiche bekommt die Sambatrasse ab Montag, 8. Dezember 2025, eine Frischkur: Auf rund einem Kilometer Länge lässt das Ressort Grünflächen und Forsten die in die Jahre gekommene Oberfläche erneuern. Ein spezialisiertes Fachunternehmen wurde beauftragt, die Deckschicht zu überarbeiten und die Trasse damit langfristig sicherer zu machen.

Die Maßnahme umfasst nicht nur eine neue Fahrbahndecke. Auch die Wasserführung wird verbessert, damit sich Ausspülungen künftig seltener bilden. Dazu wird feinkörniges Splittmaterial aus Grauwacke, einem für das Bergische Land typischen Gestein, gleichmäßig aufgetragen und anschließend verdichtet. Die neue Oberfläche erhält ein leichtes Seitengefälle von drei Prozent, sodass Regenwasser schonend ablaufen kann. Zudem werden bestehende Ablaufbarrieren am Rand entfernt.

Während der Arbeiten muss der betroffene Abschnitt komplett gesperrt werden. Die Stadt bittet alle Nutzerinnen und Nutzer um Verständnis – ein frühzeitiges Befahren oder Betreten sei nicht möglich, da die frische Oberfläche sonst beschädigt würde. An den Zugängen werden entsprechende Hinweise und Absperrungen angebracht.

Wenn alles nach Plan läuft, soll das Stück der Sambatrasse nach etwa zwei Wochen wieder in saniertem Zustand freigegeben werden.

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Neue Radabbiegespur an der Briller Straße jetzt freigegeben 

Was lange beschlossen war, ist nun endlich umgesetzt: Die neue Radverkehrsführung an der Kreuzung Briller Straße / Platzhoffstraße ist seit Kurzem freigegeben. Innerhalb von nur knapp drei Wochen Bauzeit wurde hier eine deutlich sicherere und komfortablere Verbindung geschaffen – ein Projekt, das bereits im Februar 2023 vom Verkehrsausschuss der Stadt Wuppertal beschlossen wurde. Umso größer die Freude über die jetzige Umsetzung, die ich am vergangenen Freitag als einer der Ersten testen konnte.

Auslöser waren zwei Bürgeranregungen, die auf die bislang unübersichtliche und teils gefährliche Abbiegesituation aufmerksam gemacht hatten. Die Stadt griff das Anliegen auf – zurecht, denn die Briller Straße und die Platzhoffstraße sind im Radverkehrskonzept als Hauptstrecken ausgewiesen. Sie verbinden das Luisenviertel und die Elberfelder Innenstadt mit der Nordbahntrasse – eine zentrale Verbindung im Wuppertaler Radnetz.

Konkret wurde das bisherige Linksabbiegeverbot von der Briller Straße (aus Richtung Robert-Daum-Platz kommend) aufgehoben – eine Regelung, die ohnehin oft ignoriert wurde, da sie missverständlich beschildert war. Dafür entstand ein neuer Abbiegestreifen für den Radverkehr, der auf einer bestehenden Sperrfläche markiert wurde. Auf der Platzhoffstraße wurden zwei Poller versetzt, um eine kleine Fahrradtasche mit Aufstellfläche sowie eine Einbiegespurfür Radfahrende aus der Briller Straße zu schaffen – getrennt durch eine Leitsäule. Ein Pkw-Parkplatz fiel dafür weg, zwei KRAD-Stellplätze kamen an der Ecke Platzhoffstraße / Sadowastraße hinzu.

Neu hinzugekommen ist außerdem eine Querungshilfe über die Briller Straße, die das Überqueren für Fußgängerinnen und Fußgänger deutlich erleichtert – besonders für diejenigen, die zwischen Luisenviertel und Briller Viertel unterwegs sind.

Der Runde Tisch Radverkehr, dem ich angehöre, hatte das Konzept bereits begrüßt – nun ist es Realität.

Mein Fazit: Ein kleines, aber wichtiges Stück besserer Infrastruktur – für Rad- und Fußverkehr gleichermaßen. Nur schade: Eine sichere Abbiegemöglichkeit in die Luisenstraße fehlt weiterhin.

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Baustelle am Hofkamp: Zwei Jahre Einschränkungen – besser umfahren!

Ab heute starten die WSW im Bereich Hofkamp / Am Wunderbau umfangreiche Leitungsarbeiten. Dabei werden Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt und anschließend eine neue Fernwärmestation errichtet.

Für die Dauer der Arbeiten – rund zwei Jahre – wird der Hofkamp zwischen der Einmündung Wupperstraße und der Haspeler Brücke zur Einbahnstraße Richtung Barmen. Eine Umleitung wird ausgeschildert, Fußgänger*innen können den Bereich weiterhin passieren.

Auch für den Radverkehr gilt eine Umleitung über Hofkamp – Hartmannufer – Am Wunderbau – Wupperstraße.

Mein Tipp: Wenn möglich, den Bereich in den kommenden Monaten lieber großräumig umfahren – es wird eng und unübersichtlich.

Photo: Talradler.de-Archiv

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Mehr Sicherheit für Rad und Fuß: Umbau an Briller Straße startet im Oktober

An der Kreuzung Briller Straße / Platzhoffstraße passiert endlich was! Schon lange haben wir als Fahrradstadt Wuppertal auf die Abbiegesituation für Radfahrende hingewiesen – und die Stadt hat zugehört. Kein Wunder: Die Strecke ist eine wichtige Achse im Wuppertaler Radverkehrsnetz und verbindet über das Luisenviertel die Elberfelder Innenstadt mit der Nordbahntrasse.

Wer hier schon mal unterwegs war, weiß: So richtig angenehm ist das Abbiegen derzeit nicht. Von der Briller Straße in die Platzhoffstraße – vor allem aus Richtung Robert-Daum-Platz kommend – braucht man Mut, Übersicht und manchmal auch ein bisschen Glück. Auch der Weg in die Gegenrichtung fühlt sich eher nach Improvisation als nach durchdachter Verkehrsführung an.

Das soll sich bald ändern: Ab dem 13. Oktober 2025 starten die Bauarbeiten, die rund zwei Wochen dauern sollen. Geplant ist ein eigener, markierter Linksabbiegestreifen für den Radverkehr auf der Briller Straße. In der Platzhoffstraße wird zusätzlich eine Fahrradtasche mit Aufstellfläche angelegt und eine separate Einbiegespurmarkiert – getrennt durch eine Leitsäule. Damit’s passt, muss ein Autoparkplatz weichen, aber dafür entstehen zwei neue Motorradstellplätze an der Ecke Platzhoffstraße / Sadowastraße.

Und nicht nur Radfahrende profitieren: Im Zuge der Arbeiten entsteht auch ein neuer Fußgängerüberweg, der die Querung sicherer und komfortabler macht.

Das Konzept wurde bereits im Runden Tisch Radverkehr vorgestellt und dort ausdrücklich begrüßt. Mit dem Umbau schafft die Stadt endlich eine Lösung, die mehr Sicherheit, Übersicht und Komfort bringt – für alle, die sich aktiv durch Wuppertal bewegen.

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Bürger*innenbudget: Die Fahrradprojekte

In Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsstiftung für Wuppertal, der BARMER und KNIPEX stellt die Stadt Wuppertal in diesem Jahr 210.000 € für gemeinwohlorientierte Bürgerideen bereit. Alle Wuppertaler*innen können Vorschläge einreichen und in mehreren Abstimmungsrunden über ihre Favoriten entscheiden. Die Gewinnerideen werden in den städtischen Haushalt aufgenommen und ab 2026 umgesetzt.

Noch bis zum 18.09. stehen die TOP 30 Projekte zur Wahl. Darunter sind auch einige Fahrradprojekte, die – wenn sie realisiert werden – das Radfahren in Wuppertal verbessern. Die Abstimmung ist einfach: Registrieren, auf der Projektseite nach unten scrollen und den Daumen hoch anklicken. Mit eurer Stimme können die Projekte Wirklichkeit werden. Hier findet ihr alle Projekte mit Kurzbeschreibung:

FaFahrradgarage für den Ölberg – Zimmerstrasse
Der Verein Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V. / Mobiler Ölberg plant 2026 in der Zimmerstraße 47 eine Fahrradgarage für 30 E-Bikes und Lastenräder inkl. Radabstellanlage und White-Label-Box. Genehmigungen und 10.000 € GFG-Mittel liegen vor, Erfahrungen bestehen durch frühere Projekte. Der Standort ist zentral, mit ÖPNV-Anbindung und hoher Nachfrage (25 Wartelistenplätze, 6 für Lastenräder). Gesamtkosten: 65.000 €, Eigenmittel, Darlehn und Zuschüsse decken 25.000 €, benötigt werden noch 40.000 €. Umsetzung: Sommer 2026, Eröffnung bis 01.09.2026. Die Stadt soll wie bisher begleiten und ins Parkraumkonzept integrieren. 
Hier geht es zum Projekt.

4 Fahrradreparaturstationen für die Sambatrasse und die Nordbahntrasse
Die Sambatrasse ist ein beliebter Freizeitort in Cronenberg, der durch eine Fahrradreparaturstation deutlich aufgewertet werden soll. Die Stationen sind rund um die Uhr nutzbar, direkt an der Trasse gelegen und bieten Mehrwert für Radfahrende wie auch Fußgänger:innen. Geplant sind zwei Stationen à 2.400 € (gesamt 4.800 € brutto, ohne Montage). Die Stadt soll Standort und Montage organisieren, idealerweise überdacht und auf festem Untergrund. Die Initiative begleitet die Standortsuche. Umsetzung: wenige Tage Aufwand. Budget: 24.000 €
Hier geht es zum Projekt.

Radeln für alle: Stadtweite kostenfreie Spazierfahrten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen
Der Verein Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V. bietet seit 2024 kostenfreie Rikschafahrten für mobilitätseingeschränkte Menschen an. Die elektrounterstützten Rikschas schaffen Teilhabe, Begegnung und Lebensfreude, getragen von einem stetig wachsenden Team ehrenamtlicher Fahrer*innen. Nach ersten Standorten in Ostersbaum, Wichlinghausen und Cronenberg soll das Angebot stadtweit ausgebaut werden. Dafür werden 44.000 € benötigt – für Koordinationsstellen und eine passende Buchungssoftware. Ziel ist eine dezentrale Verankerung in vielen Quartieren, um mehr Menschen Teilhabe, Mobilität und soziale Nähe zu ermöglichen.
Hier geht es zum Projekt.

Vielen Dank an Peer für die Anregung.

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L74: Sanierung des Radwegs in der Kohlfurth geht weiter (Update!)

Bereits Anfang Juni habe ich hier im Blog auf die anstehenden Arbeiten hingewiesen – nun ist es soweit: Straßen.NRW startet am Montag (25. August) mit der Sanierung des zweiten Abschnitts des Radwegs entlang der L74 in Wuppertal/Solingen.

Nachdem der Abschnitt zwischen Müngsten und Kohlfurth vor den Sommerferien erfolgreich erneuert wurde, geht es jetzt weiter in Richtung Sonnborner Kreuz bis zum Parkplatz Burgholz. Wie schon beim ersten Bauabschnitt werden dafür Zufahrten für die Baufahrzeuge geschaffen.

Während der Sommerferien hatte Straßen.NRW die Arbeiten aus Rücksicht auf den Freizeit-Radverkehr pausiert. Jetzt wird wieder gebaut – und für Rad- und Fußverkehr gibt es ausgeschilderte Umleitungen, für den KFZ-Verkehr gibt es tagsüber eine einspurige Verkehrsführung auf der L74, Tempo 50 sowie Baustellenampeln zur Regelung des Verkehrs.

Wenn alles nach Plan läuft, soll die Sanierung bis Mitte Oktober abgeschlossen sein. Damit rückt die durchgehend komfortable Verbindung zwischen Solingen, Kohlfurth, Burgholz und Wuppertal ein Stück näher.

Update (15. Oktober 2025): Die Baumaßnahmen sind abgeschlossen, die Route ist wieder freigegeben!

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10. Wuppertaler Kidical Mass am 21. September 2025

Am Sonntag, dem 21. September 2025 findet die zehnte Wuppertaler Kidical Mass statt. Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung: Seit 2017 gibt es sie in Deutschland. Bei bunten Fahrraddemos erobern Radfahrende von 0 bis 99 Jahren die Straße. Kinder und nachhaltige Mobilität, sowie lebenswerte Städte stehen dabei im Fokus. Die Kidical Mass hat die Vision, dass sich alle Kinder und Jugendlichen sicher und selbständig mit dem Fahrrad und zu Fuß unterwegs sein können. Sie gibt den Kindern eine Stimme im Verkehr, zeichnet ein positives Zukunftsbild, vernetzt und mobilisiert Alt und Jung über die Grenzen der Radszene hinaus.

Los geht es um 15 Uhr am Geschwister-Scholl-Platz in Wuppertal-Barmen, direkt vor dem Haus der Jugend. Über die Talachse geht es bis zum Ziel der Demonstration, dem Spielplatz am Gutenbergplatz im Quartier Arrenberg. Die knapp 6 Kilometer lange Strecke wird polizeilich begleitet und in einem kinderfreundlichem Tempo zurückgelegt.

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Neuer Radweg am Unterdörnen: Kurzer Abschnitt, große Wirkung

Manchmal sind es nur wenige Meter Asphalt, die einen entscheidenden Unterschied machen. Genau das ist jetzt am Unterdörnen in Wuppertal geschehen: Vor dem Finanzamt in Barmen wurde endlich ein neuer Radweg eingerichtet – und damit ein wichtiger Lückenschluss zwischen Elberfeld und Barmen vollzogen.

Viele Jahre haben Radfahrende darauf gewartet, nun ist es soweit. Wer bisher auf dieser Strecke in Richtung Barmen unterwegs war, musste ab Dörner Brücke Umwege fahren oder auf die vielbefahrene B7 ausweichen. Mit dem neuen Radweg ist die Verbindung nicht nur deutlich sicherer, sondern auch komfortabler geworden.

Der Abschnitt selbst mag zwar kurz sein, seine Bedeutung reicht jedoch weit über die paar Meter hinaus. Denn er fügt sich in das wachsende Netz der Radinfrastruktur in Wuppertal ein und erleichtert den Alltag aller, die regelmäßig zwischen den beiden Stadtteilen pendeln.

Mein Fazit: Ein kleiner, aber entscheidender Schritt für mehr Radfreundlichkeit in unserer Stadt. Hoffentlich ist dieser Lückenschluss ein Signal für viele weitere Verbesserungen in naher Zukunft.

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L74: Abschnitt Kohlfurth – Müngstener Brücke saniert

Anfang Juni hatte ich hier im Blog bereits angekündigt, dass auf dem stark frequentierten Radweg zwischen der Kohlfurth und der Müngstener Brücke Bauarbeiten anstehen. Am vergangenen Samstag habe ich mir nun selbst ein Bild vom Ergebnis gemacht – und kann sagen: Die Sanierung hat sich wirklich gelohnt.

Der Radweg, der zuvor über Jahrzehnte hinweg unverändert aus großformatigen Betonplatten bestand, wurde nun vollständig asphaltiert. Die Platten hatten im Laufe der Jahre ihre Tücken entwickelt: Unebenheiten, Spalten und kleine Kanten machten das Fahren oft holprig und zwangen zu besonderer Aufmerksamkeit – gerade bei Nässe oder mit schmalen Reifen. All das gehört nun der Vergangenheit an. Der neue Asphaltbelag sorgt für ein gleichmäßiges, leises und leichtgängiges Fahrgefühl, bei dem das Rad fast von allein rollt. Für Pendlerinnen und Pendler, aber auch für Ausflugsradler ist das ein spürbarer Komfortgewinn.

An der Breite des Weges hat sich zwar nichts geändert – besonders an Wochenenden, wenn viele zu Menschen unterwegs sind, ist weiterhin Rücksicht angesagt. Auch die Brücken im Verlauf des Radwegs besitzen noch den alten Untergrund, vermutlich um die Bausubstanz zu schonen. Dennoch wirkt der gesamte Abschnitt nun deutlich moderner und einladender und ist kein Vergleich mit der Oberfläche, mit der wir Jahrzehnte zu kämpfen hatten.

Besonders erfreulich: Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen. In einem zweiten Bauabschnitt wird auch die Strecke zwischen der Kohlfurth und dem Parkplatz Burgholz asphaltiert. Damit entstünde ein durchgängig glatter, komfortabler Radweg entlang der L74, der die Region noch besser vernetzt.

Mein Fazit: Ihr merkt schon: Ich bin begeistert! Zum ersten Mal macht die Benutzung dieser wichtigen Verbindung wirklich Spaß. In Kombination mit der Fahrradstraße Rutenbecker Weg ist eine durchgehend komfortable und weitgehend sichere Route entstanden – vom Wuppertaler Stadtgebiet bis hin zur Müngstener Brücke, der „Weltkulturerbeanwärterin“. Für Alltagsradverkehr und Freizeittouren gleichermaßen ein echter Gewinn.

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