Erste Critical Mass in Wuppertal


Am Samstag, den 12. Mai ging in Wuppertal die über die Bühne. Mit 24 Radlern war die nötige Teilnehmerzahl, um als geschlossener Verband fahren zu können, locker erreicht und so setzte sich die Critical Mass um kurz nach drei in Richtung Barmen in Bewegung, von dort aus ging es zurück nach Elberfeld. Medial wurde das Ganze vom Wuppertaler WDR-Studio und von der Wuppertaler Rundschau begleitet. Ich hatte eigentlich auch vor, einen Beitrag für Engelszunge.info zu drehen, bin aber vor lauter Fahrradfahren nicht zum Filmen gekommen. Vielleicht beim nächsten Mal. Alles was ich heute gefilmt habe gibt es oben zu sehen.

Video der Fahrt auf Facebook (Danke, Julian!)

Auf geht’s zur ersten Critical Mass in Wuppertal

In San Francisco, New York, Berlin, Hamburg, Köln oder – wie im Video oben – Bonn sind Critical Mass Rides aus der städtischen Fahrradkultur nicht mehr wegzudenken, und auch in Wuppertal soll nun das monatliche gemeinsame Fahrradfahren etabliert werden. Vom 12 Mai an, soll nun jeden Monat am zweiten Samstag der Critical Mass Ride um 15 Uhr vor der Schwebebahnhaltestelle Kluse starten. Gefahren wird gemeinsam im lockeren Tempo (ca. 15 Km/h), damit jede(r) an der zufälligen Radtour partizipieren kann.  Weitere Infos zur Critical Mass findet ihr bei Facebook:

Facebook-Event: Critical Mass Ride Wuppertal #1
Facebook-Gruppe: Critical Mass Wuppertal

Fahrradfreundliche Nordstadt

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Wie berichtet wurden bereits vor einigen Wochen Mirker- und Eckernförder-Straße für den Radverkehr in die Gegenrichtung geöffnet. Gestern habe ich mir erstmals selbst ein Bild von der Umgestaltung machen können: Durch die Öffnung der Mirker Straße ist möglich von der Wiesenstraße aus kommend in moderater Steigung auf die Nordbahntrasse zu gelangen. In Richtung Uellendahler Straße ist es nun möglich durch die Eckernförder Straße zu fahren. An der Kreuzung besteht dann die Möglichkeit in alle Richtungen abzubiegen (nicht etwa nur in Richtung B7). Die neue Beschilderung ist sehr eindeutig. Es gibt Hinweisschilder auf beiden Straßenseiten und Fahrrichtungen. Zwischen dem Mirker Bahnhof und der Einmündung der Neuen Friedrichstraße ist nun ein Radstreifen in die Gegenrichtung eingerichtet worden. Insgesamt macht die neue Anlage einen vorbildlichen Eindruck, weiter so!

Bewegung auf der Nordbahntrasse

 

Gestern war ich dann doch überrascht: Es tut sich was auf der Nordbahntrasse. Ab der Brücke Konsumstraße war die Trasse durchgängig bis zum Ottenbrucher Bahnhof befahrbar. Grund genug das Handy aus der Tasche zu holen und ein paar Aufnahmen zu machen, wer weiss schon wie lange dieser Zustand noch so anhalten wird.

In den Medien gab es in den letzen Tagen auch ganz gute Signale bezüglich der Bauarbeiten an der Trasse. Der Tunnel Engelnberg soll kurzfristig mit einer provisorischen Beleuchtung ausgestattet werden und es könnte sein, dass ab September die Durchfahrt unter der Brücke Konsumstraße zumindest am Wochenende wieder möglich ist. Nach dem Schreddern des Gleisschotters zwischen den Bahnhöfen Ottenbruch und Mirke ist eine glattgewalzte Oberfläche entstanden, die sich jetzt schon mit dem Fahrrad ganz gut befahren lässt, und vielleicht gibt es dieses Jahr schon einen fertigen Weg zwischen dem Ottenbrucher Bahnhof und Zugang Briller Straße sowie zwischen Dorrenberg und Mirke. Der Dorrenberg-Tunnel allerdings wird frühestens im nächsten Jahr befahrbar sein.

Das der gezeigte Zustand nicht anhalten wird ist, wie auch die Tatsache dass es sich um eine Baustelle, die nicht für die Öffentlichkeit freigegeben ist handelt, sicher einleuchtend. Trotzdem weise ich nochmals drauf hin.

Weitere Links zum Thema:
Engels-Magazin: Über sieben Brücken …
ADFC-Wuppertal: Die Strecke im Bau
WZ-Wuppertal: Es geht voran! | Interview mit Carsten Gehardt

Neues von der Nordbahntrasse

Die Nordbahntrasse war mal wieder Thema in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Bauen am 06.07.2011. Im Rahmen eines mündlichen Berichtes des Beauftragten für den nicht-motorisierten Verkehr Rainer Widmann wurden einige (neuen) Informationen zur Planung und zum Baufortschritt publik. Hier einige Punkte aus der öffentlichen Niederschrift:

  •  Das Verlegen der Leerrohre zwischen Dorp und Mirke, sowie die Mauerwerkssanierungen im Bereich Dorrenberg sind inzwischen abgeschlossen.
  •  Zwischen Mirke und Ottenbruch haben die Schredder- und Verdichtungsarbeiten begonnen.
  • Zwischen Tunnel Rott bis Westkotter Straße wird die Strecke freigeschnitten um die Leerrohrverlegung und die Vermessungsarbeiten zu ermöglichen.
  • Die Materiallieferungen für den Wegebau wurden EU-weit ausgeschrieben.
  • Die Planung für die Eröffnung des Tunnel Dorrenberg ist nun auf Frühsommer 2012 terminiert.
  • Ein kostengünstiger Zugang am Bahnhof Ottenbruch wird noch geprüft.
  • Die Ausschreibung für einen Projektsteuerers ist nun EU-weit ausgeschrieben, mit einer Einstellung ist somit erst ab November 2011 zu rechnen.
  • An einer Lösung für den Zugang Schleswiger Straße wird zwischen Stadt, Vertretern des Behindertenbeirates und der WuppertalBewegung gearbeitet. Dabei wird eine „technische Lösung“ in’s Auge gefasst.

Die Niederschrift ist öffentlich und kann unter folgendem Link eingesehen werden:
Niederschrift der Sitzung (PDF, externer Link)

Kleiner Streifen, große Wirkung?!

Zugegeben: Er macht – innerhalb des Wuppertaler Radnetzes – nicht viel Sinn, und in den Kommentaren der Wuppertaler Rundschau wird er als „Schwachsinn“ und „Unfug“ bezeichnet, aber ich finde ihn gut. Die Rede ist vom neuen Radstreifen vor dem Barmer Heizkraftwerk. Da der Barmer Bahnhof mein bevorzugter Fahrrad-Austeige-Bahnhof ist, nutze ich den Streifen regelmässig und gerne. Als ich letzte Woche das erste Mal an der Stelle vorbeigefahren bin, passierte mir etwas, das einem  Wuppertaler Radfahrer nicht oft passiert, ich war positiv überrascht.


Wuppertal und seine Radwege

Nachdem ich mich ja vor kurzem über die unnütze Radwegsperrung am Hofkamp aufgeregt habe, verwunderte mich doch dieser Anblick genau auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Wenige Meter vor dieser Schikane ist der Radweg als Benutzungspflichtig angezeigt. Blickt da eigentlich noch jemand durch?! Ich tue es auf jeden Fall nicht.

Die Trasse der Zäune

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Seit letzter Woche ist nun die geplante Sperrung der Nordbahntrasse im Bereich Konsumstraße umgesetzt. Die Sperrung eingerichtet worden, um die Brücke Konsumstraße, die über die Trasse führt, sanieren zu können. Und auch dieses Mal ging wieder eine Menge schief. Wie der ADFC Wuppertal berichtet, war zu Beginn der Sperrung noch nicht einmal ein Übergang zwischen der Trasse und der Rudolfstraße eingerichtet. Dieses ist zwar nun behoben, aber eine angemessene Beschilderung sowie eine ausgeschilderte Umfahrungsmöglichkeit fehlen weiterhin. Täglich stehen viele Trassennutzer kopfschüttelnd vor den Zäunen: Eine absurde Situation. Schön wäre es gewesen, wenn zeitgleich zur Sperrung an der Konsumstraße zumindest der Tunnel Engelnberg für die Wuppertaler Bevölkerung zur Benutzung freigegeben worden wäre. Dieses wäre zumindest ein schönes Signal gewesen, da die Sanierung der Brücke bis zu 13 Monate dauern soll. So hat man (wieder) eine Chance verpasst.
Mal sehen was die nächsten Wochen und Monate bringen, hoffentlich überdenken die Verantwortlichen einmal ihre Vorgehensweise in Sachen Außenkommunkation. Es reicht einfach nicht ein PDF und vier Durchhalteparolen auf die Webseite der Stadt zu stellen.

Absteigen!

Es ist eines meiner absoluten Lieblingsverkehrsschilder: „Radfahrer absteigen“ – Zuletzt gesehen heute zwischen Ronsdorf und Lichtscheid. Dieses Schild wirft zahlreiche Fragen auf: Reicht ein kurzes Absteigen? Muss ich mein Fahrrad schieben? Bin ich, wenn ich abgestiegen bin, noch Radfahrer oder Fussgänger? Und vor allem: Durch dieses Schild (Verkehrszeichen 240) wird dem Radfahrer eine Benutzungspflicht auferlegt. Er muss durch dieses Schild den Radweg nutzen. Durch den Zusatz „Radfahrer absteigen“ wird dieses Zeichen allerdings ad absurdum geführt. Muss man nun den Radweg nutzen oder kann man auf die Fahrbahn ausweichen, da es ja scheinbar nicht gewollt wird, dass Radfahrer diesen Weg benutzen. Nach der obligatorischen Google-Suche war ich leider genauso schlau wie zuvor, was die Eindeutigkeit dieses Zeichens angeht: Bernd Sluka hat sich bereits ausführlich mit der Thematik beschäftigt und seine Ergebnisse auf seiner Webseite veröffentlicht. Ich selber bin an diesem Schild langsam weitergefahren. Ein Ausweichen auf die vielbefahrene L 419 kam für mich nicht in Frage.

 

Spontane Radwegsperrung

Auf dem Weg von der Uni in’s Tal kam ich heute an dieser ungewöhnlichen Straßensperrung vorbei. Der Bürgersteig ist hier mit dem Verkehrszeichen 240 als gemeinsamer Fuß- und Radweg ausgezeichnet. Grundsätzlich eine gute Idee an dieser Stelle, da dieser Weg auch die Durchfahrt einer Einbahnstraße auf dem Bürgersteig ermöglicht. Das nun aber ausgerechnet ein Fahrrad die Durchfahrt dieses Wegs behindert hat mich doch zum schmunzeln gebracht.