Am Sonntag, dem 21. September 2025 findet die zehnte Wuppertaler Kidical Mass statt. Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung: Seit 2017 gibt es sie in Deutschland. Bei bunten Fahrraddemos erobern Radfahrende von 0 bis 99 Jahren die Straße. Kinder und nachhaltige Mobilität, sowie lebenswerte Städte stehen dabei im Fokus. Die Kidical Mass hat die Vision, dass sich alle Kinder und Jugendlichen sicher und selbständig mit dem Fahrrad und zu Fuß unterwegs sein können. Sie gibt den Kindern eine Stimme im Verkehr, zeichnet ein positives Zukunftsbild, vernetzt und mobilisiert Alt und Jung über die Grenzen der Radszene hinaus.
Los geht es um 15 Uhr am Geschwister-Scholl-Platz in Wuppertal-Barmen, direkt vor dem Haus der Jugend. Über die Talachse geht es bis zum Ziel der Demonstration, dem Spielplatz am Gutenbergplatz im Quartier Arrenberg. Die knapp 6 Kilometer lange Strecke wird polizeilich begleitet und in einem kinderfreundlichem Tempo zurückgelegt.
Manchmal sind es nur wenige Meter Asphalt, die einen entscheidenden Unterschied machen. Genau das ist jetzt am Unterdörnen in Wuppertal geschehen: Vor dem Finanzamt in Barmen wurde endlich ein neuer Radweg eingerichtet – und damit ein wichtiger Lückenschluss zwischen Elberfeld und Barmen vollzogen.
Viele Jahre haben Radfahrende darauf gewartet, nun ist es soweit. Wer bisher auf dieser Strecke in Richtung Barmen unterwegs war, musste ab Dörner Brücke Umwege fahren oder auf die vielbefahrene B7 ausweichen. Mit dem neuen Radweg ist die Verbindung nicht nur deutlich sicherer, sondern auch komfortabler geworden.
Der Abschnitt selbst mag zwar kurz sein, seine Bedeutung reicht jedoch weit über die paar Meter hinaus. Denn er fügt sich in das wachsende Netz der Radinfrastruktur in Wuppertal ein und erleichtert den Alltag aller, die regelmäßig zwischen den beiden Stadtteilen pendeln.
Mein Fazit: Ein kleiner, aber entscheidender Schritt für mehr Radfreundlichkeit in unserer Stadt. Hoffentlich ist dieser Lückenschluss ein Signal für viele weitere Verbesserungen in naher Zukunft.
Anfang Juni hatte ich hier im Blog bereits angekündigt, dass auf dem stark frequentierten Radweg zwischen der Kohlfurth und der Müngstener Brücke Bauarbeiten anstehen. Am vergangenen Samstag habe ich mir nun selbst ein Bild vom Ergebnis gemacht – und kann sagen: Die Sanierung hat sich wirklich gelohnt.
Der Radweg, der zuvor über Jahrzehnte hinweg unverändert aus großformatigen Betonplatten bestand, wurde nun vollständig asphaltiert. Die Platten hatten im Laufe der Jahre ihre Tücken entwickelt: Unebenheiten, Spalten und kleine Kanten machten das Fahren oft holprig und zwangen zu besonderer Aufmerksamkeit – gerade bei Nässe oder mit schmalen Reifen. All das gehört nun der Vergangenheit an. Der neue Asphaltbelag sorgt für ein gleichmäßiges, leises und leichtgängiges Fahrgefühl, bei dem das Rad fast von allein rollt. Für Pendlerinnen und Pendler, aber auch für Ausflugsradler ist das ein spürbarer Komfortgewinn.
An der Breite des Weges hat sich zwar nichts geändert – besonders an Wochenenden, wenn viele zu Menschen unterwegs sind, ist weiterhin Rücksicht angesagt. Auch die Brücken im Verlauf des Radwegs besitzen noch den alten Untergrund, vermutlich um die Bausubstanz zu schonen. Dennoch wirkt der gesamte Abschnitt nun deutlich moderner und einladender und ist kein Vergleich mit der Oberfläche, mit der wir Jahrzehnte zu kämpfen hatten.
Besonders erfreulich: Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen. In einem zweiten Bauabschnitt wird auch die Strecke zwischen der Kohlfurth und dem Parkplatz Burgholz asphaltiert. Damit entstünde ein durchgängig glatter, komfortabler Radweg entlang der L74, der die Region noch besser vernetzt.
Mein Fazit: Ihr merkt schon: Ich bin begeistert! Zum ersten Mal macht die Benutzung dieser wichtigen Verbindung wirklich Spaß. In Kombination mit der Fahrradstraße Rutenbecker Weg ist eine durchgehend komfortable und weitgehend sichere Route entstanden – vom Wuppertaler Stadtgebiet bis hin zur Müngstener Brücke, der „Weltkulturerbeanwärterin“. Für Alltagsradverkehr und Freizeittouren gleichermaßen ein echter Gewinn.
Am 11. Juni 2025 um 18:00 Uhr findet im Rahmen des Stadtradlens ein Lastenradpicknick am Dreistädteblick statt. Treffpunkt ist am Mirker Bahnhof/Utopiastadt. Organisiert wird die Veranstaltung von Fahrradstadt Wuppertal. Gemeinsam radeln wir in gemütlicher Runde zum Dreistädteblick, wo ein gemeinsames Picknick stattfindet. Jede*r bringt bitte eigene Speisen und Getränke mit. Ein Lastenrad ist zwar willkommen, aber keinesfalls notwendig. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – einfach vorbeikommen und mitradeln!
Zuletzt haben wir das Lastenradpicknick vor sechs Jahren angeboten. Hier ein Video von der schönen Tour:
Am Sonntag, den 25. Mai 2025, war es wieder so weit: Die Kidical Mass Wuppertal ging in ihre neunte Runde – und das trotz angekündigtem Regen mit großem Erfolg! Rund 80 Teilnehmende versammelten sich am Nachmittag auf dem Lienhardplatz in Vohwinkel, um gemeinsam ein starkes Zeichen für sichere, kinderfreundliche und lebenswerte Straßen in unserer Stadt zu setzen.
Pünktlich um 15:00 Uhr startete der bunte Fahrradzug. Die Strecke führte über die Kaiserstraße und die B7 bis zum Gutenbergplatz in Elberfeld. Wie immer fuhren wir im geschützten Verband, begleitet von der Polizei – so war die Route auch für kleinere Kinder gut zu bewältigen.
Trotz der unsicheren Wetterlage war die Stimmung hervorragend. Viele Familien und engagierte Radfahrer:innen ließen sich nicht abschrecken und machten die Fahrt zu einem fröhlichen, bewegenden Erlebnis. Die Kidical Mass hat einmal mehr gezeigt: Wuppertal will sichere Wege für alle – besonders für die Jüngsten.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren und dieses starke Zeichen möglich gemacht haben. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Kidical Mass in Wuppertal!
Heute fällt der Startschuss für das diesjährige STADTRADELN in Wuppertal und die ganze Stadt ist wieder mit voller Energie dabei. Gemeinsam mit Remscheid und Solingen will die Stadt im Rahmen der dreiwöchigen Aktion ein ehrgeiziges Ziel erreichen: 1.000.000 geradelte Kilometer im Bergischen Städtedreieck.
Auch in diesem Jahr wird die Kampagne von zahlreichen lokalen Initiativen wie z.B. der Fahrradstadt Wuppertal unterstützt. Ein vielfältiges Programm begleitet den Aktionszeitraum bis zum 13. Juni. Ob sportlich, genussvoll oder familienfreundlich – die Radaktionen laden alle ein, mitzumachen.
Höhepunkt zum Auftakt: Brückenpark wird Treffpunkt
Die offizielle Auftaktveranstaltung findet am 24. Mai ab 13.00 Uhr im Müngstener Brückenpark statt. Kommunalvertreter:innen sowie viele Radinitiativen informieren vor Ort an Aktionsständen. Die offizielle Eröffnung übernimmt unter anderem Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind.
Das erwartet die Teilnehmenden im Aktionszeitraum:
Eine vollständige Übersicht aller Veranstaltungen bietet die Stadt Wuppertal auf ihrer Kampagnenseite unter stadtradeln.de/wuppertal. Dort gibt es auch einen tagesaktuellen Kilometerzähler, der den Fortschritt dokumentiert.
Motivation mit Ausblick: Prämierung und Trassenfrühstück
Wer fleißig Kilometer sammelt, darf sich auf Belohnungen freuen. Besonders aktive Schulen, Kitas, Unternehmen, Familien und Initiativen werden am 10. Juli prämiert. Außerdem lädt die Stadt am 9. Juli zu einem Trassenfrühstück ein.
Jetzt registrieren und mitradeln!
Anmelden können sich alle unter www.stadtradeln.de/wuppertal. Ob als Einzelperson, in der Familie oder im Team – jede Fahrt zählt.
Seit Mai 2012 rollt die Critical Mass durch Wuppertal – und feiert dieses Jahr 13 Jahre gelebte Radkultur! Ob bei Regen oder Sonnenschein, bergauf oder bergab: Die CMWPT zeigt jeden Monat, dass das Fahrrad ein fester Bestandteil des urbanen Lebens ist.
Wann: Freitag, 2. Mai 2025, Start um 19:00 Uhr Treffpunkt: Schwebebahnhaltestelle Kluse Route: Wie immer – wir lassen uns treiben!
Egal ob Alltagsradlerin, Fixie-Fan, E-Biker:in oder gemütliche Cruiser:in – jeder ist willkommen! Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für mehr Platz fürs Rad, sichere Straßen und eine lebenswerte Stadt.
Also: Licht ans Rad, Freund*innen einpacken und mitrollen, getreu dem Motto: Wir blockieren nicht den Verkehr – wir sind der Verkehr!
Zur Einstimmung habe ich drei Videos von den Critical Mass-Fahrten im Mai der letzten Jahre rausgesucht – schaut rein und freut euch auf die nächste Runde!
Mit 188 gut gelaunten Radfahrenden startete die Wuppertaler Critical Mass in den April 2025. Bei frühlingshaftem Wetter setzte sich der bunte Fahrradkorso am frühen Abend in Bewegung und rollte gut gelaunt durch die Stadt. Die Route führte quer durchs Luisenviertel, vorbei an den charmanten Altbauten des Arrenbergs und weiter ins lebendige Mirker Quartier. Auch der Kreisverkehr am Neuenteich wurde gemeinsam und mit viel Klingeln durchquert. Die Stimmung war entspannt, solidarisch und von einem gemeinsamen Ziel geprägt: Sichtbarkeit für den Radverkehr in Wuppertal.
Nach neun erfolgreichen Jahren bekommt Wuppertals freies Lastenrad-Projekt „Fienchen“ eine neue Webseite für die Buchung der Lastenräder Fienchen, Pina und E-Mil. Die Umstellung erfolgt auf eine modernisierte Buchungssoftware, die nicht nur technische Verbesserungen bringt, sondern auch eine optisch überarbeitete Nutzeroberfläche bietet. Neu ist beispielsweise eine Übersichtskarte, auf der alle buchbaren Räder zu finden sind. „Unsere Webseite ist fast ein Jahrzehnt alt und war für die Verwaltung von einem einzigen Lastenrad gedacht. Mit der Ergänzung von drei weiteren Fienchens und der Übernahme der Pina- und E-Mil-Flotte wurde eine neue, übersichtlichere Webseite nötig, die diesen gewachsenen Anforderungen gerecht wird.“, so Christoph Grothe, einer der Gründer des Lastenradsystems.
Christoph Grothe und Kirsten Haberer von Fienchen (Foto: Julian Busch, cargobikelovers)
Damit die Umstellung reibungslos gelingt, wird die bisherige Webseite abgeschaltet. Während einer kurzen Übergangsphase vom 28. bis zum 30. März 2025 sind Buchungen nicht möglich. Spätestens am 1. April 2025 wird die neue Webseite unter der bekannten Adresse www.fienchen-wuppertal.de online gehen und für Registrierungen sowie Buchungen zur Verfügung stehen.
„Wir freuen uns am 1. April 2025 mit der neuen Seite an den Start gehen zu können und danken allen Beteiligten, die an der neuen Seite und deren Umsetzung mitgewirkt haben. Mit der neuen Seite machen wir unser System fit für die nächsten Jahre!“ freut sich Kirsten Haberer, Vorsitzende des Vereins Fahrradstadt Wuppertal e.V. Wichtige Änderung: Aufgrund zahlreicher veralteter und Spam-Anmeldungen wird die bestehende Nutzer-Datenbank nicht übernommen. Alle Nutzerinnen und Nutzer müssen sich neu registrieren, um weiterhin von dem Angebot profitieren zu können.
Am 22. März 2025 fand in Wuppertal die jährliche Earth Hour Radtour der Fahrradstadt Wuppertal statt. Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, gemeinsam durch die Stadt zu fahren und ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Die Tour führte an verschiedenen Orten vorbei, deren Beleuchtung im Rahmen der Earth Hour ausgeschaltet wurde.
Der Startpunkt war das Rathaus in Barmen, das bereits bei der Ankunft der Gruppe im Dunkeln lag. Mit dem Erlöschen der Kugelbeleuchtung des „Barmer Lichterzaubers“ um 20:30 Uhr begrüßte ich die Teilnehmenden und gab das Startsignal. Die Route führte über bekannte Stationen wie die WSW-Zentrale und das Verwaltungsgebäude Elberfeld, die ebenfalls an der Aktion teilnahmen. Neu in diesem Jahr war eine Schleife um die Sophienkirche. Von dort aus fuhren wir zum Döppersberg, wo wir auf dem Vorplatz der Bundesbahndirektion das Ende der Earth Hour erlebten – markiert durch das Wiedereinschalten des Sparkassenschriftzugs an der Sparkassenzentrale.
Die Earth Hour Radtour 2025 zeigte eindrucksvoll, wie kleine symbolische Aktionen das Bewusstsein für den Klimaschutz schärfen können. Wir freuen uns, dass wir einen Beitrag dazu leisten konnten. Die Fahrradstadt Wuppertal zieht auch in diesem Jahr ein positives Fazit und blickt bereits erwartungsvoll auf die nächste Tour.
Disclaimer: Da ich selber Tourenleiter war, gibt es heute nur ein verwackeltes Foto von der Tour.