Von Rädern (4): Schildbürger in Soest, schlecht geplante Fahrradrouten

Ist das ein Schild-Bürgerstreich? In Soest gibt es einen „Fahrradschutzstreifen“ mitten auf der Fahrbahn. Ein Bereich, in dem Fahrradfahrer vom Autoverkehr abgegrenzt sein sollen. Dass der Bereich gar nicht so markiert werden durfte, erklären die Moderatoren Christoph Grothe und Simon Chrobak. Außerdem sprechen die beiden in „Von Rädern“ über die Beschreibung von Fahrradrouten und klären, wieso diesen nicht immer geglaubt werden kann. Weitere Themen der Sendung: die „Schokofahrt“ von Münster nach Amsterdam, Dieselfahrverbote in Wuppertal und die „Interessengemeinschaft Fahrradstadt Münster“ in den Medien.

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Ein Gedanke zu „Von Rädern (4): Schildbürger in Soest, schlecht geplante Fahrradrouten“

  1. Das Bundesverkehrsministerium hat ja recht: Es gibt ein Rechtsfahrgebot in der StVO, und der Schutzstreifen hat rechtlich leider nichts zu sagen.

    Nur: wäre es nach der Verleihung des Deutschen Fahrradpreises nicht konsequenter gewesen, die StVO zu verbessern anstatt den hochgelobten Streifen wieder zu verbieten? Z.B. so, dass Radfahrer auf Fahrbahnen mit kritischer Breite* (wie in Soest) grundsätzlich in der Mitte fahren dürfen?

    Ich könnte mir so einen mittigen Radstreifen gut auf allen innerstädtischen Kreisverkehren bundesweit vorstellen. Das würde Planern und Nutzern eine Menge unübersichtlicher Straßenmalerei ersparen.

    ___
    *kritische Breite = die Fahrbahnbreite, bei der ein Kfz einen Radfahrer nicht mehr sicher überholen kann.

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