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Save the Date: Kidical Mass Wuppertal #10 – Wir feiern Jubiläum auf zwei Rädern!

Am Sonntag, den 25. Mai 2025 ist es wieder so weit: Die Kidical Mass Wuppertal geht in die zehnte Runde! Und das nicht nur irgendeine Runde – wir feiern damit ein kleines Jubiläum und setzen gleichzeitig ein starkes Zeichen für sichere, kinderfreundliche und lebenswerte Straßen in unserer Stadt.

Start ist um 15:00 Uhr am Lienhardplatz in Vohwinkel. Von dort fahren wir gemeinsam über die Kaiserstraße und die B7 bis zum Gutenbergplatz in Elberfeld. Die Strecke ist auch für kleinere Kinder gut machbar, denn wie immer fahren wir im geschützten Verband, begleitet von der Polizei.

Die Kidical Mass ist eine fröhliche, bunte Fahrraddemo für Menschen jeden Alters. Ob mit Laufrad, Lastenrad, Kindersitz oder normalem Fahrrad – alle sind willkommen! Ziel ist es, auf spielerische Art und Weise darauf aufmerksam zu machen, dass sich Kinder und Familien sicher und selbstständig mit dem Fahrrad durch die Stadt bewegen können sollten.

Und es kommt noch besser: Die Tour findet im Rahmen des Stadtradelns statt – das heißt, jede gefahrene Strecke zählt doppelt! Fürs Klima, für die Sichtbarkeit des Radverkehrs und für unsere Stadt.

Also: Kommt vorbei, radelt mit uns durch Wuppertal und zeigt, wie viel Potenzial in dieser Stadt steckt – wenn wir ihr mehr Raum fürs Rad geben!

Kidical Mass Wuppertal #10
Sonntag, 25. Mai 2025
Start: 15 Uhr, Lienhardplatz Vohwinkel
Ziel: Gutenbergplatz Elberfeld

Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen – für Kinder, fürs Rad, für Wuppertal!

Update: Bei der Zählung ist den Organisator:innen leider ein Fehler unterlaufen, es handelt sich um die neunte Kidical Mass in Wuppertal.

In Kategorie: News

NRW-Sternfahrt 2025: Gemeinsam aufs Rad – für mehr Tempo in der Verkehrswende

Am Sonntag, den 4. Mai 2025, findet in Nordrhein-Westfalen erneut die große NRW-Sternfahrt statt. Der ADFC NRW ruft unter dem Motto „NordRadWestfalen – nicht labern, machen!“ zur gemeinsamen Fahrt nach Düsseldorf auf. Ziel ist es, ein starkes Zeichen für besseren Radverkehr und eine konsequente Umsetzung der Verkehrswende zu setzen.

Auch in Wuppertal wird es wieder einen Zubringer geben, der sich um 10:00 Uhr an der Schwebebahnhaltestelle Kluse trifft. Von dort aus geht es gemeinsam Richtung Düsseldorf. Auf dem Johannes-Rau-Platz startet um 14:30 Uhr die zentrale Kundgebung. Anschließend beginnt um 15:00 Uhr eine große Demonstrationsrunde durch die Düsseldorfer Innenstadt, mit Ausklang gegen 18:00 Uhr.

Worum geht’s?

In seinem offiziellen Aufruf erinnert der ADFC NRW an mehrere zentrale Versäumnisse der vergangenen Jahre: Bereits 2013 wurden fünf Radschnellwege in einem landesweiten Wettbewerb als vorbildliche Projekte ausgezeichnet – gebaut ist davon allerdings bis heute nur wenig. Dazu kommen laut ADFC große Lücken im Radhauptnetz vieler Städte sowie ungelöste Nutzungskonflikte zwischen Autoverkehr, Parkraum und dem dringend benötigten Platz für Rad- und Fußverkehr.

Besonders kritisiert der Verband auch die Situation im ländlichen Raum, wo der Alltagsradverkehr aus seiner Sicht weiterhin kaum gefördert wird.

Die Forderung des ADFC NRW ist klar: Politik und Verwaltung sollen ihre Versprechen endlich umsetzen – auf der Straße, nicht nur auf dem Papier.

Warum mitfahren?

Die Sternfahrt ist nicht nur eine politische Demonstration, sondern auch ein gemeinschaftliches Erlebnis. Sie bietet die Gelegenheit, mit vielen anderen Radfahrerinnen und Radfahrern aus ganz NRW ein sichtbares Zeichen zu setzen – für sichere Wege, bessere Infrastruktur und eine ernstgemeinte Verkehrswende.

📍 Kurzinfo zur Sternfahrt:

  • 🗓️ Sonntag, 4. Mai 2025
  • 🚲 Zubringer ab 10:00 Uhr, Schwebebahnhaltestelle Kluse (Wuppertal)
  • 🎤 Kundgebung um 14:30 Uhr, Johannes-Rau-Platz (Düsseldorf)
  • 🚴 Gemeinsame Demo-Runde ab 15:00 Uhr
  • ⏱️ Ende der Veranstaltung gegen 18:00 Uhr
  • ℹ️ Mehr Infos gibt’s direkt beim ADFC NRW: adfc-nrw.de/sternfahrt
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Glückauf-Trasse: Finaler Feinschliff zum Start der „Fahrrad-Saison“

Pünktlich zum Frühling und damit zur besten Zeit für alle, die gerne auf zwei Rädern unterwegs sind, startet die Glückauf-Trasse in ihre finale Bauphase: Ab Freitag, 11. April, rollen die Asphaltmaschinen an. Was das für Pendler, Freizeitradler und Spaziergänger bedeutet – und warum es sich lohnt, jetzt noch ein letztes Mal Geduld aufzubringen.

Asphalt mit Aussicht – und Ansage

Auf rund fünf Kilometern Länge bekommt der Bodenbelag zwischen der Brücke Wildhagen, dem Schulenbergtunnel und weiter bis zur Stadtgrenze nach Sprockhövel eine neue Asphalttragdeckschicht. Gearbeitet wird dabei abschnittsweise: Am Freitag geht’s los, danach vom 14. bis 17. April – jeweils zwischen 7 und 16 Uhr. Pro Tag ist ein rund ein Kilometer langer Teilabschnitt dran, beginnend in Sprockhövel und Richtung Hattingen führend.

Wichtig: In dieser Zeit bleibt die Trasse vollständig für den Fuß- und Radverkehr gesperrt. Eine ausgeschilderte Umleitung sorgt dafür, dass niemand im Nirgendwo strandet. Projektleiter Jesco Hoffmann von der Stadt Hattingen macht klar: „Während der Arbeiten geht es nicht ohne Vollsperrung – dafür sind die Maschinen und Materialtransporte einfach zu umfangreich.“

Split, Pflaster, Markierungen – und viel Lob fürs Wetter

Der neue Asphalt ist nicht das Ende der Baustelle: Im Anschluss wird die Oberfläche noch mit hellem Splitt behandelt – das sorgt nicht nur für mehr Helligkeit, sondern auch für eine freundliche Optik im Grünzug. Außerdem stehen neue Pflasterflächen, Markierungen und Ersatzpflanzungen auf dem Plan.

Und: Die Arbeiten laufen bisher wie geschmiert. „Das Wetter war auf unserer Seite – ohne Verzögerungen konnten wir durchziehen“, berichtet Hoffmann zufrieden. Ziel ist es, bis spätestens Herbst alle Restarbeiten abgeschlossen zu haben.

Ein Projekt mit Weitblick

Mit rund 1,3 Millionen Euro Investitionsvolumen – zu 90 Prozent vom Bund und zu 5 Prozent vom Land gefördert – ist der Ausbau der Glückauf-Trasse ein echtes Zukunftsprojekt. Sie verläuft parallel zur Bredenscheider Straße und schafft eine sichere, attraktive Verbindung zwischen der Hattinger Innenstadt, Bredenscheid, Niederstüter und Sprockhövel – für Alltagswege ebenso wie für Wochenendtouren.

Für mich ist die Asphaltierung dieses Teilstücks ein wichtiger Schritt – endlich wird zumindest der nördliche Abschnitt der Glückauf-Trasse alltags- und pendlertauglich. Wer regelmäßig per Rad unterwegs ist, weiß: Eine gute Oberfläche ist entscheidend, wenn das Rad nicht nur am Wochenende oder in der Freizeit, sondern auch im Berufsverkehr genutzt wird.

Bleibt zu hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht. Eine durchgängige Asphaltierung bis zum Tunnel Schee wäre ein echter Meilenstein für die Radmobilität in der Region, der Bergisches Land und Ruhrgebiet miteinander verbindet. Ich jedenfalls würde das sehr begrüßen.

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