Alle Artikel mit dem Schlagwort “Wuppertal”

Earth Hour Radtour 2025: Symbolische Fahrt durch die Dunkelheit

Am 22. März 2025 fand in Wuppertal die jährliche Earth Hour Radtour der Fahrradstadt Wuppertal statt. Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, gemeinsam durch die Stadt zu fahren und ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Die Tour führte an verschiedenen Orten vorbei, deren Beleuchtung im Rahmen der Earth Hour ausgeschaltet wurde.

Der Startpunkt war das Rathaus in Barmen, das bereits bei der Ankunft der Gruppe im Dunkeln lag. Mit dem Erlöschen der Kugelbeleuchtung des „Barmer Lichterzaubers“ um 20:30 Uhr begrüßte ich die Teilnehmenden und gab das Startsignal. Die Route führte über bekannte Stationen wie die WSW-Zentrale und das Verwaltungsgebäude Elberfeld, die ebenfalls an der Aktion teilnahmen. Neu in diesem Jahr war eine Schleife um die Sophienkirche. Von dort aus fuhren wir zum Döppersberg, wo wir auf dem Vorplatz der Bundesbahndirektion das Ende der Earth Hour erlebten – markiert durch das Wiedereinschalten des Sparkassenschriftzugs an der Sparkassenzentrale.

Die Earth Hour Radtour 2025 zeigte eindrucksvoll, wie kleine symbolische Aktionen das Bewusstsein für den Klimaschutz schärfen können. Wir freuen uns, dass wir einen Beitrag dazu leisten konnten. Die Fahrradstadt Wuppertal zieht auch in diesem Jahr ein positives Fazit und blickt bereits erwartungsvoll auf die nächste Tour.

Disclaimer: Da ich selber Tourenleiter war, gibt es heute nur ein verwackeltes Foto von der Tour.

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Earth-Hour-Radtour am 22. März 2025

Auch in diesem Jahr findet wieder die beliebte Earth-Hour-Radtour statt. Hier unsere Pressemitteilung im Wortlaut:

Earth Hour Radtour 2025 – Gemeinsam für den Klimaschutz in die Pedale treten!

Am 22. März 2025 lädt die Fahrradstadt Wuppertal erneut zur traditionellen Earth Hour Radtour ein. Unter dem Motto „Licht aus, Klimaschutz an!“ radeln umweltbewusste Bürgerinnen und Bürger gemeinsam durch die Stadt, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.

Die Tour startet um 20:30 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz (Rathausvorplatz, Barmen) und führt in gemütlichem Tempo nach Elberfeld. Entlang der Strecke passieren die Teilnehmer zahlreiche Gebäude, die während der weltweiten Earth Hour symbolisch ihre Beleuchtung abschalten. Ein eindrucksvolles Erlebnis, das zeigt, wie einfach es ist, gemeinsam ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit zu setzen. Nach etwa einer Stunde erreichen die Radler gegen 21:30 Uhr das Ziel in Elberfeld, wo die Radtour in entspannter Atmosphäre ausklingen wird. Neben der gemeinsamen Fahrt bietet die Earth Hour Radtour die Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und über Klimaschutz sowie nachhaltige Mobilität ins Gespräch zu kommen.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Radfahrbegeisterten – ob Groß oder Klein – sind herzlich eingeladen, mitzufahren und die besondere Atmosphäre der Earth Hour auf dem Rad zu erleben. Bitte an eine funktionierende Fahrradbeleuchtung denken! Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. 

Termin & Details:

📅 Datum: 22. März 2025
📍 Treffpunkt: Johannes-Rau-Platz (Rathausvorplatz, Barmen)
🚴 Abfahrt: 20:30 Uhr
⏳ Dauer: ca. 1 Stunde

Setzen Sie mit uns ein Zeichen für den Klimaschutz und seien Sie dabei!

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Nordbahntrasse zwischen Bracken und Scheetunnel gesperrt

Wie die Stadt Wuppertal mitteilt, muss die Nordbahntrasse im Bereich vom Zugang Bracken bis zum Tunnel Schee bis auf Weiteres gesperrt werden. Grund dafür sind mehrere umgestürzte Bäume. Wie lange die Sperrung andauern wird, lässt sich derzeit nicht abschätzen.

Update 20. Januar 2025: Die Sperrung der Nordbahntrasse zwischen Bracken und Tunnel Schee ist wieder aufgehoben.

Archivfoto von Januar 2017

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Tunnel Schee über Silvester geschlossen

Auch in diesem Jahr bleibt der Tunnel Schee über den Jahreswechsel geschlossen. Wie die Stadt Wuppertal mitteilt, wird die Sperrung der Tunnelanlage vom 30. Dezember 2024 ab ca. 14 Uhr bis Montag, den 2. Januar 2025, gegen 9 Uhr andauern.

Die Städte Wuppertal und Sprockhövel bitten Radfahrende und Fußgänger:innen, während der Sperrzeiten die ausgeschilderte Umleitungsstrecke über die Straßen Holtkamp – Frielinghausen zu nutzen.

Der Tunnel Schee, der im Nordosten der Stadt die Wuppertaler Nordbahntrasse mit der Sprockhöveler Glückauf-Trasse verbindet, wird gemäß den Auflagen der Bezirksregierung Düsseldorf – wie in den Jahren zuvor – zum Schutz der dort überwinternden Fledermäuse über Silvester geschlossen.

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75 Teilnehmende bei Kundgebung

Trotz Kurzfristigkeit und Wetterwarnung: 75 Radfahrende sind dem Aufruf von Fahrradstadt Wuppertal, ADFC Wuppertal/Solingen, Fridays for Future Wuppertal und Mobiles Wuppertal gefolgt und haben vor der Sitzung des Verkehrsausschusses ein Zeichen für mehr und besseren Radverkehr, insbesondere auf der Talachse gesetzt. Mit Wortbeiträgen von Christian Wolter (Mobiles Wuppertal), Peter Ritter, Peter Hopfe (beide ADFC) und mir wurde die Wichtigkeit unserer Anliegen betont und eine klare Aufforderung an den Verkehrsausschuss artikuliert. Vielen Dank an alle Teilnehmenden!

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„Gegen Verkehrspolitik von gestern – Talachsenradweg endlich beschließen“


Ein Bündnis von Radfahrerinnen und Radfahrern von IG Fahrradstadt, ADFC Wuppertal / Solingen, Mobiles Wuppertal und Fridays for Future ruft zur Demo auf:

Am 18. Juni 2024 um 15:30 Uhr auf dem Johannes Rau Platz in Wuppertal-Barmen sollen die Mitglieder des zeitgleich im Rathaus tagenden Verkehrsausschusses durch die Demo aufgefordert werden, endlich weitere Teilstücke des Talachsenradwegs verbindlich zu beschließen und in die Umsetzung zu geben.

Die Fahrradstraße am Hardtufer ist ein zentraler Baustein im Radvekehrskonzept, dass mit einer breiten Bürgerbeteiligung erarbeitet und vom Stadtrat mit großer Mehrheit beschlossen wurde. Ihre Umsetzung steht neben vielen weiteren Radverkehrsthemen am 18.6.2024 zur Abstimmung im Verkehrsausschuss. Sie verbindet wichtige Abschnitte des Talachsenradwegs und schließt bestehende Lücken im Radwegenetz. Ohne diesen Abschnitt bleibt der Talachsenradweg Stückwerk und kann sein volles Potenzial nicht entfalten. Das Bündnis spricht sich ebenfalls gegen die Rückverlegung des Radverkehrs in der Hünefeldstraße auf den Gehweg aus – eine Maßnahme die aus gesetzlichen Gründen und zum Schutz der Fußgänger*innen und Radfahrer*innen nicht möglich ist, aber von der Mehrheit der Bezirksvertretung Barmen gefordert wird. Die IG Fahrradstadt betont, dass die Führung über die Nebenstraßen Hardtufer und Hünefeldstraße für sie nur ein Kompromiss sein kann. Ihre favoristierte Radvekehrsführung durch die Talachse ist und bleibt eine Umweltspur auf der B7. Gerade in der Perspektive auf einen über ein Jahr andauernden Schwebebahnausfall bekommt die Wichtigkeit der B7-Umweltspur noch mehr Gewicht.

Alle Bündnismitglieder stellen fest: Die Verkehrswende ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit, insbesondere im Hinblick auf den Klimaschutz. Ein Ausbau der Fahrradinfrastruktur ist ein effektiver Weg, um die Abhängigkeit vom motorisierten Individualverkehr zu reduzieren, die Sicherheit der nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmer zu erhöhen und die Klimaziele einzuhalten.

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7. Kidical Mass in Wuppertal

Das war eine schöne Kidical Mass Wuppertal! Über 180 kleine und große Radfahrer:innen fuhren am 5. Mai 2024 von Elberfeld nach Barmen um für bessere Radinfrastruktur zu demonstrieren.

Der Termin für die nächste Kidical Mass steht auch schon fest! Sie findet am 22. September 2024 statt. Dann startet die Demonstration vor dem Haus der Jugend in Barmen und führt zum Gutenbergplatz am Arrenberg. Beginn: 15:00 Uhr am Haus der Jugend in Barmen

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Bracken: Nordbahntrasse bevorrechtigt

Auf der Nordbahntrasse erhalten Radfahrende an einer weiteren Kreuzung Vorrang vor dem Kraftverkehr. Im Bereich des ehemaligen Haltepunkt Wuppertal-Nächstebreck wurde nun eine entsprechende Änderung der Vorfahrtsregelung, einhergehend mit einer baulichen Veränderung der Querungsstelle, umgesetzt. Vorausgegangen war eine Verkehrszählung im Februar 2021, die ergab, dass der Fuß- und Radverkehr auf diesem Stück in der Spitzenstunde bis zu fünffach stärker frequentiert ist als der damals noch bevorrechtigte Querverkehr. 2022 hatte die Stadt Wuppertal bereits auf der Verbindung zur Korkenziehertrasse an der Kreuzung Wibbelrather Weg eine ähnliche Maßnahme umgesetzt. Eine ähnliche Maßnahme würde ich mir auch weiterhin an der Linderhauser Straße wünschen.

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Neue Verkehrsführung am Diek

Die Unfallkommission hat im Bereich Am Diek kurzfristig eine neue Verkehrsführung angeordnet. Weil im Kreuzungsbereich und im Bereich der Supermarktausfahrt besonders viele Radfahrende durch KFZ-Führende verletzt wurden, bleibt der Gehweg von nun an den Fussgänger:innen vorbehalten. Radfahrende werden im Sichtbereich der KFZ-Führenden auf der Fahrbahn geführt. Die Geschwindigkeit wird im entsprechenden Bereich auf 30 KM/H reduziert. Um auf die gemeinsame Nutzung der Fahrbahn hinzuweisen, werden auf der Fahrbahn Piktogramme aufgebracht. Die Zufahrt zur Nordbahntrasse wird besonders hervorgehoben. Die Maßnahme wurde notwenig, da zwischen 2021 und September 2023 16 Unfälle mit Leichtverletzten registriert wurden.

Mich persönlich überrascht die Unfallhäufung in diesem Bereich nicht: Bereits im Mai 2016 hat die IG Fahrradstadt Wuppertal einen Vorschlag gemacht, wie diese Unterbrechung der Nordbahntrasse mit einer komfortablen und sicheren Lösung umgestaltet werden kann. Im August des selben Jahres haben wir den damaligen Landesverkehrsminister Michael Groschek, den damaligen Oberbürgermeister Andreas Mucke und die AGFS-Vorsitzende Christine Fuchs von unserem Vorschlag überzeugen können.

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