NBT: Baubeginn an der Westkotter Straße

Die Sanierung des Viadukts an der Westkotter Straße steht unmittelbar bevor. Hier die Pressemitteilung der Stadt im Wortlaut.

Bereits zur Eröffnung der Nordbahntrasse am 19.12.2014 wurde der Fuß- und Radweg auch auf dem Westkotter Viadukt provisorisch fertiggestellt, so dass es seitdem als Teil der Trasse genutzt werden kann. Diese Nutzbarmachung darf jedoch nicht über den schlechten Zustand des Bauwerks hinwegtäuschen. Aus Zeit- und Kapazitätsgründen wurde im Zuge der Nordbahntrasse auf die dringend erforderliche Erneuerung der Abdichtung verzichtet. Dies führt dazu, dass sich der Gesamtzustand des Bauwerks ständig weiter verschlechtert, was an den Gerüsten im Bereich der Fußwege an der Westkotter Straße sowie an den Netzen über den Fahrbahnen, die vor herabfallenden Steinen schützen, gut erkennbar ist.

Nun soll die Abdichtung des Bauwerks durch den Einbau einer Betonplatte und einer Entwässerungsrinne dauerhaft hergestellt werden – das Verfahren entspricht der Vorgehensweise die beispielsweise am Kuhler Viadukt bereits 2014 umgesetzt wurde. Für die gesamte Baumaßnahme wird von einer Bauzeit von etwa 13 Monaten ausgegangen. Das Viadukt hat eine Länge von 69 m und führt den Rad- und Fußweg der Nordbahntrasse in drei Mauerwerksbögen über die Westkotter Straße. Die Sanierung der stark geschädigten Fassadenflächen der Mauerwerksbögen ist in einem zweiten Bauabschnitt im Anschluss an die erfolgte Abdichtung und einem für die Austrocknung des Bauwerks vorgesehenen Zeitraum etwa in zwei bis drei Jahren vorgesehen.

Im ersten Schritt wird nun auf der Südseite ein Traggerüst aufgebaut. Während des Gerüstaufbaus ergeben sich Einschränkungen für die Westkotter Straße. So wird es voraussichtlich in der Woche ab dem 19. November zu zwei bis drei nächtlichen Vollsperrungen kommen, in den beiden Wochen ab dem 12. November werden die Fahrbahnen verengt.

Mit Beginn der Arbeiten auf dem Viadukt ab dem 19. November lassen sich auch auf der Nordbahntrasse Einschränkungen leider nicht vermeiden. Um eine Befahrbarkeit der Trasse zu gewährleisten, wird halbseitig gebaut. Zunächst kann die Baustelle also auf der Nordseite des Viadukts passiert werden. Die Wegbreite wird hier mindestens 2,50 m betragen und als „Fußweg – Radfahrer frei“ beschildert werden.

Kommt das Radhaus am Hauptbahnhof?

Aktuell sieht es nicht so aus. Nach den erfolglosen Ausschreibungen und den sich wechselnden Mehrheiten im Rat steht das gesamte Projekt (scheinbar) wieder zu Disposition.

Schon von Beginn der Planungen an, hatte ich gegenüber der Stadt die Haltung vertreten, dass ein Radhaus an den Bahnhöfen Oberbarmen oder Vohwinkel sinnvoller wäre als am Hauptbahnhof. Schon jetzt gibt es den meisten Bedarf nach (sicheren) Abstellanlagen an den Bahnhöfen, die unmittelbar an der Nordbahntrasse liegen.

Von Politik und Verwaltung war damals nur ein Radhaus am Standort Döppersberg vorstellbar. Von daher empfinde ich es nun als Chance das Thema wieder aufzugreifen. Als sehr positiv empfinde ich den Vorschlag von Oberbürgermeister Andreas Mucke, im Parkhaus Döppersberg Abstellmöglichkeiten zu schaffen und von dort aus direkt in die Mall zu gehen und zu wissen, dass das Fahrrad in einem bewachten Bereich abgestellt wurde. 

Die finanziellen Mittel sollen, da stimme ich der Initiative der CDU-Ratsfraktion Wuppertal und Bündnis 90/Die Grünen Wuppertal zu, für die Schaffung von Radabstellanlagen an den anderen Bahnhöfen mit RE-Anbindung genutzt werden. Diese sollten dann aus einem öffentlichen Teil und einem geschlossenen Bereich mit Zugangsberechtigung bestehen. Ähnlich wie in diesem Beispiel aus dem Münsterland.

Radabstellanlagen am Hauptbahnhof

Fahrradparken am Hauptbahnhof
Dieses Video ansehen auf YouTube.

Wie stelle ich eigentlich mein Rad am Hauptbahnhof ab? Aktuell gibt es zwei Möglichkeiten:
Zum einen Befinden sich vor der Mall mehrere Fahrradbügel. Diese sind allerdings oft belegt, sodass viele Radfahrer an Verkehrsschilder und sonstige Masten ausweichen. Zum anderen könnt ihr im neuen Parkhaus eine von 20 abschließbaren Fahrradboxen mieten. Für 10 Euro im Monat, bei einer Mindestmietdauer von drei Monaten, könnt ihr euer Rad dort sicher einschließen. Für den Schlüssel fällt eine Kaution von 50€ an. Für den Schlüssel fällt eine Kaution von 50€ an. Weitere Infos und Buchung gibt Marco Köhler von den WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH unter Tel.: 0202 569-3872 oder per Mail unter: marco.koehler(a)wsw-online.de

Critical Mass – November 2018

Critical Mass Wuppertal – November 2018
Dieses Video ansehen auf YouTube.

Bei frischen fünf Grad fuhr gestern eine 303 Personen starke Critical Mass durch die Stadt. Von der Kluse aus startete die Tour in Richtung Döppersberg und führte geradeaus in den Westen der Stadt. In Hammerstein drehte die Mass und fuhr über die Sonnborner Straße und den Arrenberg zurück zur Kluse. 

Von Rädern (4): Schildbürger in Soest, schlecht geplante Fahrradrouten

Ist das ein Schild-Bürgerstreich? In Soest gibt es einen „Fahrradschutzstreifen“ mitten auf der Fahrbahn. Ein Bereich, in dem Fahrradfahrer vom Autoverkehr abgegrenzt sein sollen. Dass der Bereich gar nicht so markiert werden durfte, erklären die Moderatoren Christoph Grothe und Simon Chrobak. Außerdem sprechen die beiden in „Von Rädern“ über die Beschreibung von Fahrradrouten und klären, wieso diesen nicht immer geglaubt werden kann. Weitere Themen der Sendung: die „Schokofahrt“ von Münster nach Amsterdam, Dieselfahrverbote in Wuppertal und die „Interessengemeinschaft Fahrradstadt Münster“ in den Medien.

Shownotes

News

Themen

Moderatoren:

Wenn ihr mehr von Christoph und Simon sehen/hören/lesen wollt, könnt ihr das auf folgenden Kanälen: 

Zu Besuch bei der Critical Mass Hagen

Critical Mass Hagen – Oktober 2018

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Der goldene Oktober bot sich förmlich an, einen Ausflug nach Hagen zu unternehmen. Hier fährt jeden zweiten Freitag im Monat die Critical Mass durch die Stadt. Vom Hauptbahnhof ausgehend fuhr die knapp 30 Personen starke Gruppe zunächst durch die Innenstadt und dann hinauf zum Westfalenbad. Über die B54 ging es zurück in Richtung Hauptbahnhof. 

Sperrungen auf Wuppertaler Trassen

Auf der Sambatrasse wird die Deckschicht erneuert.

In der nächsten Zeit stehen einige Sperrungen auf den Wuppertaler Trassen auf dem Programm. Die Sambatrasse wird morgen (Do. 25. Oktober 2018) für Arbeiten am Belag und das Umgestalten von Drängelgittern zwischen Vonkeln und Neuenhof gesperrt. Während der Baumaßnahme darf der Baustellenbereich aus Sicherheitsgründen von Radfahrern und Fußgängern nicht befahren oder betreten werden. Die frische Fahrbahn darf zunächst nicht befahren werden, weil das zu Fahrspuren und Folgeschäden führen kann. An den betroffenen Zugängen werden Sperrschilder mit einer Erläuterung der Maßnahme und Barrieren aufgestellt.

Über Halloween bleibt der Schee-Tunnel geschlossen.

Auch im Ostteil der Stadt wird gebaut. Im Rahmen der alljährlichen Halloween-Sperrung des Schee-Tunnels wird an der Entwässerung gearbeitet. Deshalb bleibt der Tunnel dieses Jahr vom 30. Oktober ab ca. 8:00 Uhr bis zum 02. November bis ca. 14:00 Uhr geschlossen. Eine Umleitung über den Berg ist ausgeschildert. 

 

Critical Mass Wuppertal – 486 Mitfahrende im Oktober

Critical Mass Wuppertal – Oktober 2018
Dieses Video ansehen auf YouTube.

Die Oktoberfahrten der Wuppertaler Critical Mass sind eigentlich immer gut besucht, doch dieses Mal wurde der bisherige Oktober-Rekord von 383 deutlich übertroffen. Mit 486 Radfahrenden wurde gestern ein neuer Oktober-Rekord aufgestellt. In spätsommerlicher Atmosphäre startete die CM pünktlich zum Sonnenuntergang ihr Fahrt. Von der Kluse ging es zunächst über den Döppersberg, dann weiter in’s Luisenviertel. Von dort aus über die B7 nach Oberbarmen und dann weiter nach Heckinghausen. Über die Heckinghauser Straße, den Alten Markt, Loh und Neuenteich ging weiter in den Arrenberg wo eine kurze Schleife gedreht wurde. Über die Südstraße und den Wall ging es dann zurück zur Kluse. 

Umweltspur auf der B7: Wenn man will, geht das …

Heute bin ich mehrfach bei Radio Wuppertal zu hören. Dort beschäftigt man sich heute mit dem Thema Fahrradfahren in Wuppertal. In den Nachrichten wird Frank Meyer, Verkehrsdezernent der Stadt Wuppertal, zu einer Umweltspur auf der B7 mit „Da ist kein Platz mehr für eine Umweltspur oder Radwege“zitiert. Das ist natürlich falsch: Auf der B7 ist natürlich mit vier Fahrspuren, zwei Parkstreifen, teilweise Sonderstreifen für Busse und regelmässige Abbiegespuren mehr als genug Platz. Es ist halt eine Frage das Wollens, als den Könnens. 

„Umweltspur auf der B7: Wenn man will, geht das …“ weiterlesen

Von Rädern (3): Fahrrad- und Auto-Chaos auf deutschen Straßen

Der dritte Von Rädern-Podcast ist online. Wir reden heute über Busse, die nicht durchkommen und Dokumentationen, die unnötig polarisieren. 

News

Themen