Am 22. September findet weltweit der „Internationale Autofreie Tag“ statt. An diesem Tag verzichten Menschen rund um den Globus auf ihr Auto und nutzen stattdessen Bus, Bahn, das Fahrrad, oder sie gehen zu Fuß.

Das Ziel: Alternativen zur täglichen Autonutzung zu finden, moderne Mobilität zu entdecken und die damit einhergehende Steigerung der Lebensqualität in der Stadt persönlich erfahren. In diesem Jahr beteiligt sich Wuppertal zum zweiten Mal an dieser Aktion.

Wie im letzen Jahr hat Oberbürgermeister Andreas Mucke die Schirmherrschaft des „Autofreien Tages“ übernommen. „Wir sind froh über den Einsatz des Oberbürgermeisters und freuen uns darauf, dass er uns bei unserem Brückenfrühstück am Steinweg-Viadukt tatkräftig unterstützen will.“ freut sich Julian Busch von Fahrradstadt Wuppertal e.V. Ab 6:30 Uhr wollen er und seine Mitstreiter Backwaren und Kaffee an die auf dem Steinweg-Viadukt vorbeifahrenden Radfahrenden verteilen. Ein paar Kilometer weiter westlich, am Bahnhof Ottenbruch verteilt der ADFC Wuppertal / Solingen ebenfalls Backwaren und Kaffee an die vorbeikommenden Radfahrenden. So kommen nicht nur Barmer, sondern auch Elberfelder Pendler in den Genuss von frischen Backwaren, die von den Initiativen mit freundlicher Unterstützung der Bäckerei „Policks Backstube“ überreicht werden.

Bereits vorher, um 5:00 Uhr in der Frühe, öffnet der ehrenamtliche Radverleih „UtopiastadtRad“ am Mirker Bahnhof seine Pforten. Bis 19 Uhr können dort kostenfrei Räder entliehen und zurückgebracht werden.

Wer nicht alleine mit dem Rad unterwegs seien möchte, kann sich einem BikeBus anschließen. Um 7:00 Uhr starten zwei BikeBusse, das ist eine Art Fahrgemeinschaft, von Vohwinkel nach Barmen und vom Lichtscheider Wasserturm nach Sonnborn.

Tagsüber gestalten die Wuppertaler Schüler den Autofreien Tag 2017. Unter dem Motto „#BornToBike“ veranstalten zahlreiche Schulen eine Sternfahrt zum Wuppertaler Schauspielhaus. Von dort aus startet eine große Fahrraddemo zur Gesamtschule Langerfeld. Abgerundet wird die Aktion durch eine Abschlussveranstaltung mit Ausstellung, Podiumsdiskussion und kulturellem Rahmenprogramm.

Wenn es Abend wird, dreht die Critical Mass Wuppertal ihre Runden durch die Stadt. Eingens für den Autofreien Tag wurde auch in diesem Jahr eine Sonderfahrt angesetzt. Bei der Critical Mass treffen sich Monat für Monat bis zu 700 Wuppertalerinnen und Wuppertaler um gemeinsam „eine Runde durch die Stadt“ zu fahren. Los geht es – wie immer – um 19 Uhr an der Schwebebahnhaltestelle Kluse.

„Wir möchten motivieren, an diesem einen Tag mal etwas Neues auszuprobieren“. Talradler- Blogger und IG-Fahrradstadt-Mitglied Christoph Grothe bringt es auf den Punkt: „Der Autofreie Tag ist die Gelegenheit, das Auto stehen zu lassen, um die Stadt neu zu entdecken!“

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Heute haben wir wieder eine picke, packe volle Ausgabe! Simon, Julian, Stefan und Christoph sprechen über das Lastenradrennen in Kopenhagen, die Critical Mass und schnelle Pedelecs

Themen:
Critical Mass Münster / Musik auf der Critical Mass / Teilnehmerzahlen
S-Pedelecs auf Radschnellwegen
Touristen auf dem Fahrrad … an der Nordsee / … in Kopenhagen /… in Münster
Mit dem Lastenrad im Zug
Overnighter-Erfahrungen
Raceday in Kopenhagen
Rückreise

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Die Elbschetalbahn wird heute offiziell eröffnet. Mit dem neuen Abschnitt kann man gut von der Hasslinghauser Kohlenbahntrasse aus Wengern (und weiter nach Witten) erreichen. Die sieben Kilometer lange Strecke führt durch tiefe Einschnitte und hohe Viadukte. Den Streckenverlauf und die Verbindung zur Kohlenbahntrasse (direkter Anschluss an die Wuppertaler Nordbahntrasse in Schee) findet ihr in dieser Karte:

Nach einer Woche melden sich Julian und Stefan live bei Christoph und Simon. Außerdem sprechen wir kurz über die neuen Critical Mass Fahrten in Hagen und Velbert.

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Shownotes:
Fienchen – Das Lastenrad | Lastenräder deutschlandweit
Julian bei Strava
Stefan bei Strava 
Bild: Stefan Sgumin

  • Das vorangestellte Zitat von Marc Augé, einem französischen Ethnologen, kommt auch in dem Deutschlandfunk Kultur-Beitrag „Kleine Philosophie des Fahrradfahrens“ von Constantin Hühn vor. In dem knapp fünfminütigen Beitrag thematisiert der Autor die Freiheit und Unabhängigkeit, die das Fahrrad gerade in jungen Jahren den Nutzerinnen und Nutzern ermöglicht und vermittelt.
  • Das Engels-Magazin hat einen tollen Artikel zu der Arbeit der Fahrradstadt Wuppertal veröffentlicht.
  • Und noch ein Artikel: Am Samstag belebte die Utopiastadt den Wuppertaler Karlsplatz. Unter dem Motto „Utopia findet Stadt“ sammelten wir Ideen für diesen – oft übersehenen – Platz am Rande der Elberfelder Innenstadt. Das freie Lastenrad Fienchen war natürlich auch vor Ort. Die WZ hat uns auf dem Platz besucht und berichtet in ihrer heutigen Ausgabe.