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Dieses Wochenende findet in Wuppertal der zweite CycleHack statt. CycleHack ist eine weltweite Bewegung und Organisation. Einmal im Jahr erarbeiten CycleHacker auf der ganzen Welt Lösungen, um unsere Städte fahrradfreundlicher zu gestalten. Dabei werden Konzepte erarbeitet, die versuchen, die kleinen und alltäglichen Hindernisse, die Bürgerinnen und Bürger vom Fahrradfahren abhalten, abzubauen.

Das Programm ist vielfältig. Der Freitag ist den Vorträgen vorbehalten: Wie funktioniert Radverkehr in anderen Städten? Wie organisieren sich Initiativen? Welche Arten des Alltagsverkehrs gibt es? Das sind nur einige der Fragen, die wir im Rahmen des Vortragsabends erötern wollen.
Am Samstag und Sonntag steht dann das Arbeiten an den Projekten im Vordergund. Von der Schulwegorganisation über Soundsysteme für Lastenräder bis zu Apps, die das Radfahren verbessern können, ist alles möglich.

Hier die Ankündigung auf der Webseite der IG Fahrradstadt Wuppertal. Weitere Infos, die Anmeldung und das gesamte Programm für das Wochenende gibt es auf der Webseite des CycleHacks. Zum Facebook-Event geht es hier lang. Ein Video vom letztjährigen Wuppertaler CycleHack ist auf der Webseite der Uni Wuppertal zu finden.

Sternfahrt Dortmund 2016

Bei bestem Wetter und sommerlichen Temperaturen ist gestern die 4. Dortmunder Fahrradsternfahrt über die Bühne gegangen. Auf der Fahrt nach Dortmund, mit dem von mir organisieren Zubringer, hatten wir allerdings noch das Vergnügen durch einen längeren Nieselschauer zu fahren. Ein schleichender Platten eines Mitfahrers machte das Einhalten des „Fahrplans“ zu einer Herausforderung, die wir allerdings hervorragend meisterten. In Dortmund angekommen, warteten wir dann gemeinsam auf die Hauptroute der Sternfahrt, die uns gegen 13:25 einsammeln sollte. Es folgten eine Runde um den Wall und den Borsigplatz. Das Highlight war allerdings die Fahrt über den Ruhrschnellweg.

Links:
Webseite der Sternfahrt Dortmund
Deshalb waren Radfahrer auf der B1 unterwegs (WAZ)
Bildergalerie von Christian Lamker

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Kaum ist die Düsseldorfer Sternfahrt vorbei, steht am Sonntag, dem 19. Juni 2016 die Dortmunder Sternfahrt ins Haus. Unter dem Motto „Mobil ohne Auto – für’s gute Klima!“ rufen u.a. zahlreiche ADFC Kreisgruppen, VeloCity Ruhr, VCD Dortmund, VeloKitchen Dortmund sowie die IG Fahrradstadt Wuppertal und Talradler.de zur Teilnahme auf. Mit der Fahrrad-Sternfahrt soll für eine bessere Radinfrastruktur und mehr Rücksichtnahme auf Radfahrende demonstriert werden. Seit letztem Jahr wird der Zubringer nicht mehr von mir alleine, sondern von der IG Fahrradstadt Wuppertal organisiert. In diesem Jahr starten wir um 9.30 Uhr an der Utopiastadt bzw. um 10.00 Uhr am Bahnhof Wichlinghausen und fahren über Hasslinghausen (10:45 Uhr) und Wengern (11:15 Uhr) nach Witten. Dort schließen wir uns dem Wittener Zubringer nach Dortmund an. Zur Einstimmung gibt es hier nochmal das Video vom letzten und vorletztem Jahr:


Das gab’s noch nie: Die Juni-Fahrt der Wuppertaler Critical Mass führte das erste Mal über die Stadtgrenzen hinaus. Die 355 Menschen starke Mass startete, bei schönsten Sonnenschein, an der Kluse und fuhr zunächst in Richtung Oberbarmen und dann weiter nach Langerfeld. Am Langerfelder Markt bog die kritische Masse links ab und nahm Kurs auf Schwelm. Während man in Wuppertal den Anblick einer Critical Mass schon gewohnt ist, waren die Schwelmer bei dem Anblick einer solch großen Radfahrer-Gruppen sichtlich aus dem Häuschen. Über die B7 ging es dann wieder zurück in Richtung Wuppertal. Über den Loh und den Neuenteich ging es in’s Luisenviertel. Nach einem Abstecher über den Arrenberg endete die rund 30 Kilometer lange Fahrt wieder an der Kluse.

Bereits vor zwei Wochen war ich, zusammen mit Vertretern der Stadt und dem ADFC, mit der Westdeutschen Zeitung unterwegs in Wuppertal-Elberfeld. Zusammen sind wir die Hauptrouten in Elberfeld abgefahren und haben über die Radinfrastruktur und ihre Verbesserungsmöglichkeiten gesprochen. Am vergangen Freitag war das Resultat in der Printausgabe zu lesen. Die beiden Artikel sind auch online verfügbar:

Radeln in der City: „Es wird immer besser“
Ein Radhaus am Döppersberg? „Dafür fehlt die Infrastruktur“

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Noch bis Anfang der Sommerferien läuft das Projekt Wegecheck, bei dem Schäden und ganz allgemein gefährliche Stellen für Radfahrer und Fussgänger im Stadtgebiet gemeldet werden sollen. Die IG Fahrradstadt Wuppertal, der ich angehöre, ist einer der Unterstützer des Projekts. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Initiativen und Institutionen hoffen wir auf hohe Beteiligung. Schirmherr der Studie ist Oberbürgermeister Andreas Mucke. Durchgeführt wird die Studie vom Büro für Forschung, Entwicklung und Evaluation bueffee GbR.

Wir haben leider die meisten verunglückten Kinder als Fußgänger aller Städte in Deutschland“, weiß Jens Leven, dessen Ingenieurbüro die Studie „Wegecheck in Wuppertal“ koordiniert. „Aus dem Alltagswissen der Bevölkerung versprechen wir uns wertvolle Hinweise über Problemstellen im Straßenverkehr. Von Schülern bis zu Senioren“, ergänzt Polizeioberrat Stefan Kronenberg von der Wuppertaler Polizei. Immerhin wurden in Wuppertal im vergangenen Jahr 205 Fußgänger in Unfälle verwickelt und zum Teil schwer verletzt. Auch alle vier auf Wuppertaler Straßen tödlich Verunglückten waren zu Fuß unterwegs. Aus der Nachsorge bei Unfallopfern ist bekannt, dass jeder schwerwiegende Verkehrsunfall nicht nur für die unmittelbar Betroffenen Leid und Schmerz nach sich zieht.

Ich begrüße die Initiative ausdrücklich, weil die Studie ja die Grundlagen für Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation und insbesondere zur Reduzierung von Unfällen mit Fußgängern schaffen soll“, freut sich Oberbürgermeister Andreas Mucke, der deshalb auch gerne die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat „Wir brauchen viele konkrete Auskünfte der Wuppertaler von Jung bis Alt für einen repräsentativen Überblick“, wünscht sich Christoph Grothe von der IG Fahrradstadt Wuppertal.

(Presseerklärung vom 18. April 2016)

Der Wegecheck ist unter wegecheck.de zu finden.

Mit knapp 2000 Teilnehmern setzte sich der Abwärtstrend in Sachen Teilnehmerzahlen bei der landesweiten ADFC-Sternfahrt leider fort. An einem Sonntag mit massig Alternativprogramm ist dies allerdings auch kein Wunder. Leider wurde, auf Grund von weiteren Demonstrationen in der Innenstadt die Route der Fahrt halbiert. Die KÖ und der Rheinufertunnel fielen dieser Streichung zum Opfer. Immerhin: Mit der Rheinüberquerung und der Durchfahrt durch den KÖ-Bogen-Tunnel gab es immerhin zwei Highlights.

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Um Fienchen ausleihen zu können, braucht ihr ja bekanntlich eine kurze Einweisung in die Benutzung des Rads. Nächste Woche gibt es gleich zwei Termine zur Ersteinweisung. Am Montag von 18-20 Uhr und am Dienstag von 19-21 Uhr könnt ihr euch die Bedienung von Fienchen von fachkundigen Personal zeigen lassen und alle Fragen, die ihr zum System habt, loswerden. Nach der Einführung bekommt ihr den Fienchen-Benutzerausweis ausgehändigt, mit dem ihr künftig das Rad entleihen könnt. Die Einführungen finden an beiden Tagen am Mirker Bahnhof statt.